08.05.2019, 11:06 Uhr

Geschichtszentrum und Museum Mühldorf Internationaler Museumstag am 19. Mai als Familientag

(Foto: Landratsamt Mühldorf)(Foto: Landratsamt Mühldorf)

Auch heuer erwartet Besucher im Geschichtszentrum und Museum Mühldorf ein interessantes und spannendes Programm. Mehrere Führungen stehen auf dem Programm. Es geht u.a. um den verheerenden Mühldorfer Stadtbrand von 1640, um Reliquien und den Landkreis Mühldorf im Nationalsozialismus.

MÜHLDORF Feuerwehr und Brandbekämpfung

Im Mittelpunkt stehen Feuerwehr und Brandbekämpfung. 1640 wütete ein verheerender Stadtbrand in Mühldorf. Doch wie gingen die Menschen damals mit einer solchen Katastrophe um? Für interessante Hintergrundgeschichten der vergangenen Zeiten steht Marie-Louise Sondermaier im Museum bereit. Die Veränderungen in den letzten knapp 380 Jahren und wie man heute mit modernem Gerät in der Brandbekämpfung vorgeht, stellen Ansprechpartner vor dem Museum bei einem besonderen Exponat vor: einer Drehleiterfeuerwehr aus dem Bestand des Feuerwehrmuseums Waldkraiburg. Besucher haben die Möglichkeit, das Fahrzeug von außen und innen zu bestaunen. Doch nur wer ein Ticket hat, darf auch einsteigen. Das können sich große und kleine Entdecker bei einer Rätselrallye rund um das Thema Feuerwehr im Museum erspielen.

Reliquienfasser Reinhard Zehentner gibt Einblicke in das Kunsthandwerk

Getreu dem Motto des diesjährigen Museumstags „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ können die Besucher in der Sonderausstellung „Perlen, Gold und heilige Leiber ins Gespräch mit einem der letzten Reliquienfasser Reinhard Zehentner kommen. Er stellt interessierten Gästen anhand von ihm selbst angefertigter Werke und Beispiele aus der Region Mühldorf das fast vergessene Kunsthandwerk vor.

Der Landkreis im Nationalsozialismus mit Museumsvermittler Hannes Roth

Auch die Ausstellung „Alltag, Rüstung und Vernichtung. Der Landkreis Mühldorf im Nationalsozialismus“ steht den Besuchern offen. Mitte 1944 begann das größte Rüstungsprojekt im Landkreis Mühldorf – der Bau eines gigantischen Bunkers im Mühldorfer Hart. Für dieses Vorhaben errichtete man eines der größten KZ-Außenlager von Dachau. Museumsvermittler Hannes Roth gibt in der Ausstellung Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus. Führungen finden um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr statt.

Eintritt und Teilnahme sind frei. Weitere Informationen unter 08631 / 699 – 980 und info@museum-muehldorf.de. Infos zu den Ausstellungen sind auch unter www.museum-muehldorf.de zu finden.


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