31.07.2018, 11:15 Uhr

Rücktritt von Heinz Rudolf Huber Das Aus für die Ampfinger Sommerabende?

Hildegard und Heinz Rudolf Huber (r.), der seinen Rücktritt als Kulturreferent bekannt gab und Bürgermeister Ottmar Wimmer (l.), der sich im Namen der Gemeinde für seine Tätigkeit als Kulturreferent bedankte. (Foto: vw)Hildegard und Heinz Rudolf Huber (r.), der seinen Rücktritt als Kulturreferent bekannt gab und Bürgermeister Ottmar Wimmer (l.), der sich im Namen der Gemeinde für seine Tätigkeit als Kulturreferent bedankte. (Foto: vw)

Noch vor Beginn der letzten Vorstellung der Jubiläumsausgabe der Ampfinger Sommerabende gab Kulturreferent Heinz Rudolf Huber seinen Rücktritt bekannt. Ist das das Aus für die Sommerabende?

AMPFING Damit hatte keiner gerechnet: Noch vor dem Auftritt der Künstler am letzten Abend trat Heinz Rudolf Huber auf die Bühne und gab seinen Rücktritt als Kulturreferent bekannt. Auch sein Stellvertreter Franz Hofer wird nicht mehr weitermachen. Heinz Rudolf Huber dankte Bürgermeister Ottmar Wimmer, der damals den Kulturkreis ins Leben gerufen hatte. Wäre dies nicht geschehen, so gäbe es auch die Ampfinger Sommerabende nicht. Man wollte einfach die Kultur auf neue Beine stellen und das Ganze hat sich dann so weiter entwickelt. „Beste Unterstützung gab es dazu auch immer seitens des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung“, so Huber. „Aber dass wir die Abende durchführen konnten, dazu trugen die vielen Ehrenamtlichen - angefangen vom Aufbauteam über die Technik bis hin zum Bewirtungsteam - bei. Es war stets beste Zusammenarbeit mit einem toll eingespielten Team. Gleichzeitig möchte ich aber meinen Rücktritt bekannt geben. Dies heute ist die letzte Veranstaltung unter meiner Regie“, so der Kulturreferent. Huber wünsche sich von ganzem Herzen, dass diese Aufbauarbeit, die hier geleistet wurde, fortgesetzt wird. „Es wäre schön, wenn sich jemand findet, der hier weitermachen möchte.“ Dafür sagte Heinz Rudolf Huber seine Unterstützung in jeglicher Art zu. „Mein großer Wunsch ist, dass es einfach weiter geht“, so Huber. Es sollen neue Leute, neue Ideen kommen - es wäre doch langweilig, wenn es 25 Jahre nochmal das gleich Programm geben würde. Heinz Rudolf Huber wird sich nur noch schriftlich einbringen und Geschichten für den Gemeindeschreier oder auch eine neues Buch schreiben.

Die Anwesenden nahmen dies mit großem Bedauern hin und spendeten großen Applaus für Heinz Rudolf und Hildegard Huber. Zuvor würdigte jedoch Bürgermeister Ottmar Wimmer das ehrenamtliche Engagement von Heinz Rudolf Huber und seiner Frau Hildegard. „Die Sommerabende“, so Bürgermeister Wimmer, „sind unwiderruflich mit diesen beiden Namen verbunden. Die Jubiläumsabende sind ein schöner Anlass, um die Beiden zu ehren.“ Nicht nur die Sommerabende wurden von den beiden Hubers arrangiert und durchgeführt, auch beim Adventszauber oder der 1.200-Jahr-Feier standen sie mit Rat und Tat zur Seite. Als Dankeschön gab es einen großen Blumenstrauß und einen Korb mit edlen Spezialitäten.


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