18.07.2018, 12:55 Uhr

Vier Abende, vier Events, vier Akzente Austro-Pop, Tscharley‘s Tante, Fledermaus und Münchner Brettl

Norbert Heckner und Helmut Knesewitsch präsentieren Alt-Münchner Brettl vom Feinsten. (Foto: hecker&knesewitsch)Norbert Heckner und Helmut Knesewitsch präsentieren Alt-Münchner Brettl vom Feinsten. (Foto: hecker&knesewitsch)

Tolles Programm zum Jubiläum – 25 Jahre „Ampfinger Sommerabende“ von 26. bis 29. Juli 2018

AMPFING Vier Abende, vier Events und vier verschiedene Akzente. Die „Ampfinger Sommerabende“ stehen wieder vor dem Start – und dies zum 25. Male.

„Reif für die Insel“ ist nach so vielen Jahren nicht etwa das nach wie vor höchst agile Organisationsteam um Heinz-Rudolf Huber und Franz Hofer. „Reif für die Insel“ heißt vielmehr die spritzige, witzige Show mit den großen Hits des Austro-Pop, die fast schon ein Musical ist und mit der die „Sommerabende“ am Donnerstag, 26. Juli, um 20.30 Uhr, beginnen. Zwei Aussteiger (Armin Stockerer und Christian Auer) jagen auf der Flucht vor häuslichem Stress und vor der Polizei quer durch Österreich. Selbstverständlich kommen sie dabei auch nach „Fürstenfeld“. Ständig und überall stoßen sie auf die bekannten und beliebten Ösi-Kracher von Wofgang Ambros, Ludwig Hirsch, Falco, STS und wie sie sonst noch alle heißen. Schwungvoll präsentieren sie mit ihrer Band Titel wie „Macho, Macho“, „Strada del sole“, „Es lebe der Sport“, „Zwickts mi“ und viele andere mehr.

Weiter geht es am Freitag, 27. Juli, um 20.30 Uhr, mit „Tscharley‘s Tante“. Bei dieser mehrfach verfilmten Komödie, in der schon Heinz Rühmann oder Peter Alexander als „Tante“ glänzten, bleibt kein Auge trocken. In Ampfing zeigt diesen unverwüstlichen Bühnenknüller das fernsehbekannte „Tegernseer Volkstheater“. Eine bayrische Fassung mit Andreas Kern in der Titelrolle entführt das Publikum stilecht in das München-Schwabing der 1960er Jahre. In einem Trommelfeuer von Pointen heißt die Devise „Selten so gelacht!“.

Walzerseligkeit, mitreißende Melodien, Champagnerlaune und augenzwinkernder Humor sind am Samstag, 28. Juli, um 20.30 Uhr, angesagt, wenn „Die Fledermaus“ von Johann Strauß – die „Mutter aller Operetten“ – auf die Sommerbühne kommt. Unter der Leitung von Prof. Thomas Gropper haben Dozenten und Studierende der Münchner Musikhochschule eine bezaubernde Inszenierung geschaffen. Acht Gesangssolisten und ein Chor präsentieren, begleitet durch Mirjam von Kirschten am Piano, in Bühnengarderobe und Kulisse eine charmante Kammerversion dieser Operette anknüpfend an Aufführungen in der Loisachhalle Wolfratshausen, wo das Ensemble mit seiner „Fledermaus“ Triumphe feiern konnte.

Mit nostalgischer Kleinkunst aus dem alten München klingen die „Sommerabende“ am Sonntag, 29. Juli, um 19.30 Uhr, aus. Wie weiland „der Kare und der Lucke“ treten Norbert Heckner und Helmut Knesewitsch auf die Bühne und präsentieren unter dem Titel „Isarmärchen“ Alt-Münchner Brettl vom Feinsten. Schmissig, spritzig, mit Schmäh und viel Humor lassen sie die die ewig jungen Titel der Münchner Komiker und Volkssänger vom „Fensterputzer Kare“ bis hin zum „Wagen von der Linie 8“ neu erstehen. Das Programm bringt aber nicht nur „Gemütliches“ von Münchner Originalen, sondern auch Deftiges über halbseidene Damen, Flitscherl, Stenzen, Strizzis und andere „Vorstadtpflanzen“. Teile des Programms waren schon in den „Brettlspitzen“ des BR zu sehen. Der Schauspieler, Kabarettist und Sänger Norbert Heckner ist auch aus tragenden Rollen unter anderem beim „Bullen von Tölz“, bei den „Rosenheim Cops“ sowie als Politiker-Darsteller am Nockherberg vielen kein Unbekannter.

Aufführungsort ist die Freilichtbühne unter grünen Bäumen am Schulzentrum in Ampfing oder, wenn Petrus grollt, die nebenstehende „Schweppermann-Halle“. Karten, auch preisreduzierte Dauerkarten, gibt es in Ampfing bei Schreibwaren Thoma, Tel. 08636/493.


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