23.09.2019, 12:03 Uhr

Premiere von „Das Land des Lächelns“ Was du liebst, lass frei!

Das Landestheater Niederbayern eröffnet am Freitag mit „Das Land des Lächelns“ die Musiktheater-Spielzeit im Landshuter Theaterzelt. (Foto: Peter Litvai)Das Landestheater Niederbayern eröffnet am Freitag mit „Das Land des Lächelns“ die Musiktheater-Spielzeit im Landshuter Theaterzelt. (Foto: Peter Litvai)

Das Landestheater Niederbayern eröffnet seine Spielzeit im Musiktheater mit der berühmten Lehár-Operette „Das Land des Lächelns“, einem melancholisch-schwelgerischen Spätwerk des Komponisten. „Dein ist mein ganzes Herz“, „Von Apfelblüten einen Kranz“ und „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“ wurden durch Richard Tauber, den Sou-Chong der Uraufführung, zu unvergessenen Schlagern. Premiere im Landshuter Theaterzelt ist am kommenden Freitag, 27. September, um 19.30 Uhr ¨– eine weitere Vorstellung an diesem Wochenende findet am Samstag um 19.30 Uhr statt.

LANDSHUT Die Operette spielt mit den Gegensätzen zwischen Wienerischer Lebensart und chinesischer Reser-viertheit: In Wien regieren die Lust und das Vergnügen, in China herrschen Kontrolle und Tradition. In Wien trägt man das Herz auf der Zunge, in China unterdrückt man seine Gefühle. Davon kann Sou-Chong ein Lied singen: „Immer nur lächeln und immer vergnügt“. Der selbstdisziplinierte Prinz hat sich seit frühester Jugend abtrainiert, Emotionen zu zeigen. Die Begegnung mit Lisa, einer weltoffenen und warmherzigen Aristokratentochter, bringt ihn aus dem Gleichgewicht. Zwei starke Persönlichkeiten treffen hier aufeinander, die allerdings nicht bereit sind, Kompromisse einzugehen. Und nicht nur für Lisa und Sou-Chong, auch für das Buffo-Paar, Mi und Gustl, heißt es am Ende Abschied nehmen. Zuvor aber bringen die beiden mit ihren Tanzduetten ordentlich Schwung in die Operette.

Der britische Regisseur Stephen Medcalf, der bereits die letzte Lehár-Operette „Der Graf von Luxemburg“ erfolgreich in Szene setzte, erzählt diese melancholische Geschichte der kulturellen Gegensätze in der opulenten Ausstattung von Iris Jedamski. In den Hauptrollen zu erleben sind: Jeffrey Nardone / Victor Campos Leal (Sou-Chong), Kathryn J. Brown (Lisa), Mark Watson Williams (Gustl), Emily Fultz / Claudia Bauer (Mi). GMD Basil H. E. Coleman leitet die Niederbayerische Philharmonie. Die Einstudierung des Chores liegt in den Händen von Eleni Papakyriakou, die Choreographie übernimmt Susanne Prasch.

Karten gibt es im Verkehrsverein im Rathaus (Mo-Fr 9-18 Uhr), im Theaterzelt (Di-Do 17-19 Uhr und Fr 10-14 Uhr, 0871/92208-33, theaterkasse@landshut.de), sowie im Webshop. Alle Termine und weitere Informationen unter landestheater-niederbayern.de.


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