Premiere in Essenbach
„White Night“ bringen Electro-Pop auf die Schardthof-Bühne

19.08.2019 | Stand 04.08.2023, 9:54 Uhr
−Foto: n/a

Mit dem Duo „White Night“ steht am 21. September, 20 Uhr, eine erneute Premiere in der Bühne am Schardthof auf dem Programm. Das Publikum erwartet dann innovativer, transatlantischer Indie-Synth-Pop aus Berlin und San Francisco.

ESSENBACH Während ihres gemeinsamen klassischen Musikstudiums in San Francisco (USA) lernte sich das deutsch-amerikanische Duo bestehend aus Willi Leinen und Elisabeth Boardman kennen und lebt und arbeitet seit Anfang 2017 zusammen. In den ersten acht Monaten wurden musikalische Ideen zwischen San Francisco/ Elizabeth Boardman (Vocals, Viola, Co-Komponist) und Berlin/ Willi Leinen (Electronics, Gitarre, Co-Komponist, Producing) über den Ozean hin und her geschickt. Dabei war das gemeinsame Songschreiben und Produzieren anfangs nicht zuletzt ein Ventil, um die große Distanz und die massive Zeitdifferenz in der Fernbeziehung der beiden Musiker zu überbrücken.

Willi komponierte und produzierte in Berlin, schickte die Ideen am Abend nach San Francisco und während er schlief komponierte Elizabeth Vocals und Viola-Arrangements in ihrer Wohnung am Meer, die am Morgen wieder im E-Mail-Postfach von Willi landeten.

Nach der großen Distanz verlegten White Night ihren gemeinsamen Lebensmittelpunkt nach San Francisco. Es folgte eine kurze US-Tour mit Stationen in San Francisco, Oakland, Seattle und Los Angeles, woraufhin es das Duo anschließend noch näher zum Puls der Elektro-Kultur zog – nach Berlin. So zieht Elizabeth ihre Inspiration aus der landschaftlichen Weite ihrer Heimat, dem Pacific North West rund um die Stadt Seattle, den Jahren im klassischen Orchester, ihres Studiums in London und den Songwriter-Ikonen ihrer Jugend, wie z.B. Kate Bush, wohingegen Willi minimalistische Musik, Berliner Industrial Electronics und experimentelle elektronische Sounds zusammen mit 1980er Pop Musik vereint. Dabei ist er wesentlich geprägt durch seine Jugendzeit in der elektronischen Musikszene von Jena, sowie seinem Musikstudium in Berlin. Insbesondere seine Studien mit der Jazzpianistin Maria Baptist, seine Zeit in San Francisco, wo er regelmäßig im Studio der Hochschule produzierte, haben den Sound von White Night geprägt.

Der Stil vereint all diese Elemente zu einem Mix aus tanzbaren elektronischen Beats mit fein gewebten Vocal- und Streicher-Arrangements, welche nicht vor sich reibenden Intervallen zurückschrecken. White Night steht für Nächte, in denen nicht geschlafen wird, in denen es nie wirklich dunkel wird.

Im März 2019 erschien das Debut Album „Golden Heart“ über Motor Entertainment und von der Initiative Musik gefördert. White Night ist Gewinner des US-Songwriting Awards 2019 in der Kategorie „Music for Motion Picture“.

Tickets gibt es u.a. beim Wochenblatt, (0871) 14190.

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