17.04.2019, 08:20 Uhr

Schwerelos zwischen den Kulturen Coconami präsentiert überraschende vielseitige Musik

(Foto: Stefanie Giesder )(Foto: Stefanie Giesder )

„Überraschen lassen“ lautet die Devise, wenn „Coconami“ – das sind Nami und Miyaji – mit ihrem neuen Programm „Saikai“ am Samstag, 4. Mai, auf Einladung des „KulturForums“ und der Stadtbücherei im Salzstadel auftreten.

LANDSHUT Coconami – das sind Nami und Miyaji aus Japan. Sie leben in München und als Band gibt es sie seit 2006. Auf Einladung des „KulturForums“ und der Stadtbücherei Landshut spielen sie am Samstag, 4. Mai, ab 20 Uhr, im Salzstadel.

Der Programmname „Saikai“ ist der Titel ihrer vierten Coconami-CD und bedeutet so viel wie: „Wiedersehen – Wiederbeginn – Neustart“. Dieses Wiedersehen mit Coconami bringt auch manch neue Gewichtung mit sich. Die Ukulele ist nicht mehr in jedem Song dabei, dafür die viersaitige Zigarrenkistenbox – ein neues Lieblingsinstrument von Miyaji. Textlich bewegen sich Coconami auf Saikai gerne auf absurdem Terrain. Nami singt mit ihrer manchmal elfengleichen und manchmal tieftönenden Stimme. Sie singt vom Haifischbaby, von roten Schuhen oder von Aalen mit Herpes. Auch Klassiker sind mit dabei: Adriano Celentano schaut vorbei, aber auch der bayerische Märchenkönig Ludwig. Die große Klammer, die diese musikalischen „Mixed Pickles“ zusammenhält, ist auch diesmal diese berührende, immer wieder vollkommen überraschende Musik der Beiden. Irgendwer nannte das mal eine „coconamisierte Musik“. Die Frankfurter Rundschau schrieb: „...Coconami bewegen sich schwerelos nicht nur in zwei Kulturen, sondern auch noch in drei, vier weiteren, bis sich die Grenzen völlig auflösen.“

Karten im Vorverkauf gibt es unter anderem beim Wochenblatt-Ticketservice, (0871) 14190.


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