22.06.2018, 09:44 Uhr

Ausstellung in Wölflauer Parkanlage Leghissa-Kunst im Doppelpack


Ab 20. Juni präsentieren der Metallbildhauer Remo Leghissa und Malerin Liebke Leghissa wieder viele Edelstahl- und Messingskulpturen sowie abstrakte Bilder im Rahmen der großen Sommer-Kunstausstellung in Wölflau bei Vilsbiburg.

WÖLFLAU/VILSBIBURG Alle Jahre wieder findet im Sommer die große Leghissa-Kunstausstellung statt: Auf rund 5.000 qm präsentiert der Metallbildhauer Remo Leghissa in seiner Parkanlage sowie in Galerieräumen und Werkstatt einen einzigartigen Einblick in sein Schaffen. Die Edelstahl- und Messingskulpturen, die im Laufe des Jahres entstehen, erzählen die Geschichte der Erforschung der eigenen Seelenwelten. Als Leghissas Hauptanliegen hat sich die Bemühung herauskristallisiert, die Herrschaft des Verstandes zu umgehen. Weder irgend ein Wollen mit seinem rationellen Planen, noch das beliebte Urteilen und vereinfachende Einordnen sollen Einfluss auf das künstlerische Resultat gewinnen. Mit Hilfe des spielerischen Probierens, des Spiels mit Papier, dem Hineinhören in Fundstücke oder der Öffnung für neue Techniken versucht er Zugang zur Unendlichkeit des gestalterischen Potentials zu bekommen, das jedem Menschen innewohnt. Wenn dann ein Werk entsteht, Stahl das Holz umfließt, Wirbel sich in den Raum hinein entfalten oder stilisierte Naturwesen spontane Lebendigkeit ausstrahlen, dann ist es wie ein großer Wiederhall. „Ich setzte mich auf den Boden, betrachte mein Werk. Mal kann ich mein Lächeln nicht verbergen, mal läuft es mir heiß und kalt den Rücken herunter“, erzählt er.

Auch dieses Jahr nimmt an der Ausstellung seine Tochter Liebke Leghissa mit ihren neuesten Bildern teil, die im Wesentlichen in der neuen Werkstatt hängen. In ihren abstrakten Bildern ist neben der präzisen Punkttechnik ihr Experimentieren mit fließenden Farbströmen zu erkennen. Auf dunklen Hintergründen ziehen diese durch die gesamte Bildbreite. Wie Staubkörner umschließen Punkte oder feinste Linien einzelne Elemente aus diesem Strom, als würden sich greifbare Gedanken formen.

Zur Vernissage am Freitag, 29. Juni, um 19 Uhr ist für das geschätzte Publikum der Countrymusiker Günther Schöll eingeladen, der auf dem seltenen amerikanischen Instrument „Dulzimer“ spielt. Die Ausstellung ist desweiteren vom 30. Juni bis 8. Juli täglich von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


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