26.03.2018, 09:52 Uhr

Entscheidung des Stadtrates Das Theater soll zurück in den Bernlocher

So könnte das neue Stadttheater Landshut mit Anbau laut einer Studie aussehen.Foto: Stadt Landshut  (Foto: Stadt Landshut)So könnte das neue Stadttheater Landshut mit Anbau laut einer Studie aussehen.Foto: Stadt Landshut (Foto: Stadt Landshut)

Zuletzt war viel spekuliert worden. Sogar die Mühleninsel musste als vermeintlicher neuer Standort für das Stadttheater herhalten. Letztlich bleibt es aber dabei: Der Bernlochner ist und bleibt die Heimat des Landestheaters Niederbayern. Wenn das Ensemble 2024 von seinem „Zeltplatz“ auf dem Messegelände an die alte Wirkungsstätte zurückzieht, wird allerdings nichts mehr so sein, wie es war. Das hat der Landshuter Stadtrat am Freitag einstimmig beschlossen. Das Stadttheater wird nicht nur saniert, sondern auch massiv ausgebaut.

LANDSHUT Rund 38 Millionen Euro werden in die Modernisierung des Theaters investiert. Ein kompletter Neubau an neuer Wirkungsstätte, wie ebenfalls angedacht war, ist schlicht nicht zu finanzieren. Der käme nochmals um einige Millionen teurer als die Sanierung.

Die Entscheidung am Freitag war nichts weniger als ein „Meilenstein“ auf dem Weg zu einem neuen Stadttheater, wie es Grünen-Fraktionschef Stefan Gruber auf den Punkt brachte.

380 Besucher werden nach derzeitigem Planungsstand in dem neuen Theater, das einen Anbau bekommen soll, Platz haben. Es gibt aber auch eine Möglichkeit, Platz für über 400 Zuschauer zu schaffen. Dafür müsste die Stadt aber das Areal südlich des Bernlochnerkomplexes, die sogenannte Zisler-Villa, kaufen. Die Gespräche dazu würden derzeit laufen, so Oberbürgermeister Alexander Putz. Dass es zu einem Ankauf der Immobilie kommen wird, ist derzeit aber noch nicht sicher.

Immerhin: Die Theaterleute haben jetzt einen Zeitplan, wann es mit ihrem ungeliebten Zelt-Abenteuer vorbei sein wird. Laut dem Projekt-Verantwortlichen in der Verwaltung, Hans Zistl-Schlingmann, rechne man mit einem Zeitraum von sechs Jahren, „wenn nichts dazwischen kommt.“


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