05.03.2018, 15:11 Uhr

Schauspielerin verletzt sich am Fuß Vorstellungs-Absagen nach Reidels Sturz von der Theaterzelt-Bühne

Antonia Reidel (re.) in einer ihrer vielen Rollen in  der „A Clockwork Orange“-Vorstellung am Landestheater. (Foto: Peter Litvai)Antonia Reidel (re.) in einer ihrer vielen Rollen in der „A Clockwork Orange“-Vorstellung am Landestheater. (Foto: Peter Litvai)

Landestheater-Schauspielerin Antonia Reidel stürzte Freitagabend während der „A Clockwork Orange“-Vorstellung unglücklich von der Bühne und kam mit einer Fußverletzung ins Krankenhaus. Die Vorstellung im Theaterzelt wurde daraufhin abgebrochen.

LANDSHUT Schrecksekunde am Freitagabend im Theaterzelt: Kurz nach Beginn der Vorstellung von „A Clockwork Orange“ stürzte Landestheater-Schauspielerin Antonia Reidel, die in dem Stück in mehreren Rollen zu sehen ist, unglücklich von der Bühne. Die Folge war nicht nur ein Notarzt-Einsatz, sondern auch der Abbruch der Vorstellung und die Absage der Aufführung am Samstag.

„Frau Reidel hat sich eine Fußverletzung zugezogen, aber ihr geht es den Umständen entsprechend gut“, so Pressesprecher Konrad Krukowski auf Wochenblatt-Nachfrage. „Wir sind alle aufgrund des Unfalls immer noch ein bisschen geschockt. Ich bin bereits seit zwölf Jahren am Landestheater, doch an so einen Unfall in dieser Heftigkeit kann ich mich nicht erinnern. Aber an so einem Ereignis sieht man, dass, egal wie lange man probt, wo Menschen sind, eben auch immer etwas passieren kann. Vor allem wenn etwas live ist, bleibt natürlich immer ein Restrisiko.“

Das Wichtigste sei aber, dass Reidels Unfall letztendlich doch noch einigermaßen glimpflich ausgegangen sei und die Schauspielerin wieder vollständig genesen werde.

Bis dahin tüftle man für die Inszenierungen, in denen Antonia Reidel mitspielt, an einem „Plan B“. Dieser sehe aktuell vor, dass die Vorstellungen von „Terror“ (nächste Vorstellung am 17. März, bei der Premiere am Sonntag sprang kurzfristig Katharina Elisabeth Kram ein) und „Der Brandner Kaspar kehrt zurück“ (Premiere am 6. April in Landshut) wie geplant mit der aktuell verletzten Schauspielerin stattfinden. „Diese beiden Produktion sind sehr statisch, weshalb ihr Einsatz möglich sein sollte, sofern der Orthopäde am Donnerstag dazu sein Okay gibt“, so Krukowski.

Anders sieht es allerdings für „A Clockwork Orange“ aus, wie der Pressesprecher weiß: „In einer solch speziellen Inszenierung können wir ihre Rollen aufgrund der Komplexität in der Kürze der Zeit leider nicht umbesetzen, weshalb wir die beiden noch geplanten Vorstellungen ersatzlos absagen müssen.“

Stattdessen werde als Ersatz am 23. März um 20 Uhr die ursprünglich für das Skulpturenmuseum angesetzte Vorstellung von Samuel Becketts Schauspiel „Warten auf Godot“ im Theaterzelt zu sehen sein. Bereits für das Skulpturenmuseum gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit für die Vorstellung im Theaterzelt. Besitzer von Karten für die Vorstellung von „A Clockwork Orange“ werden gebeten, an der Abendkasse ihre Karten gegen Karten für „Warten auf Godot“ zu tauschen (der Differenzbetrag wird ausgezahlt). Die Platzwahl ist frei.

Für die „A Clockwork Orange“-Vorstellung am 7. April ist als Ersatz um 19.30 Uhr eine Vorstellung des interaktiven Schauspiels von Ferdinand von Schirach „Terror“ im Theaterzelt geplant. Für den Termin bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit oder können an der Theaterkasse zurückgegeben werden. Abo-Ausweise für diesen Termin (Samstag-Abo) behalten ihre Gültigkeit.


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