21.02.2018, 14:48 Uhr

19. Landshuter Kurzfilmfestival 3.500 Minuten Kurzfilmpower


Ab dem 14. März fokussiert sich die niederbayerische Hauptstadt wieder ganz auf den internationalen Kurzfilm, denn dann beginnt zum 19. Mal das Landshuter Kurzfilmfestival. Ab sofort gibt’s Karten.

LANDSHUT Würden Kurzfilmfans in diesem Jahr alle Filme sehen wollen, dann müssten sie vor allem viel Sitzfleisch mitbringen: Denn mit „3.500 Minuten konzentrierter Kurzfilmpower aus 33 Ländern“ ist das 19. Landshuter Kurzfilmfestival vom 14. bis 19. März so umfangreich wie nie zuvor. „Aber glücklicherweise teilen wir diese in 263 Film-Häppchen auf, die wir über sechs spannende Festivaltage in rund 70 sehr unterhaltsame Veranstaltungen verpackt haben“, so der künstlerische Leiter Michael Orth bei der Pressekonferenz vergangenen Freitag im Kinopolis.

Zu sehen sein werden die Filme – darunter übrigens 18 Welt-, zehn Europa- und 63 Deutschlandpremieren – wie immer an den drei Spielorten Kinopolis, Salzstadel und Kinoptikum. In zehn Wettbewerbskategorien gibt es für die Filmemacher 15 Preise zu gewinnen, dotiert mit insgesamt 18.350 Euro. Eine stolze Summe, die natürlich auch heuer wieder Filmemacher persönlich nach Landshut lockt und damit hiesigen Filmfans die beste Gelegenheit bietet, mit Regisseuren, Schauspielern und Co. ungezwungen ins Gespräch zu kommen.

Neben den traditionellen Wettbewerben wie dem Kurzfilmwettbewerb mit Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, den Shock-Blöcken mit internationalen Genre-Filmen aus den Bereichen Horror, Fantasy und Science Fiction und dem europäischen Wettbewerb „Europe in 19 minutes“ gibt es in diesem Jahr erstmals einen Sonderpreis für den besten Heimatfilm. „Aber keine Angst, das hat nichts mit Lederhosen und Bierdümpfelei zu tun“, verspricht die organisatorische Festivalleiterin Birgit Horn. „Vielmehr wird der ,DaHome Award‘ an einen internationalen Kurzfilm vergeben, der sich in besonderer und außergewöhnlicher Weise mit dem Thema Heimat auseinandersetzt.“

Ein weiterer, neuer Wettbewerb nutzt die Technologie der virtuellen Realität, kurz VR genannt. In spektakulären 360 Grad-Filmen haben die Besucherinnen und Besucher des Festivals die Möglichkeit, in fantastische Welten einzutauchen und außergewöhnliche Sinneseindrücke zu erleben. „Einen der Filme im Programm soll man sogar riechen können. Ich hoffe nur, er spielt auf einer Blumenwiese“, schmunzelte Orth.

Neu ist auch die Kooperation mit dem renommierten Bolzano Film Festival Bozen. „Wir haben für das traditionelle Südtiroler Festival ein exklusives Kurzfilm-Programm kuratiert, welches bei uns unter dem Titel ,Kurzes übern Brenner’ und anschließend vom 10. bis zum 15. April in Bozen zu sehen sein wird“, so Horn stolz.

Abgerundet wird das Festivalprogramm wieder durch diverse Sondervorstellungen wie den Top 10-Lieblingsfilmen, der Comedy-Night und der großen Karaoke-Filmfest-Party. Die große Preisverleihung findet in diesem Jahr am Sonntag, 18. März, um 19 Uhr im Salzstadel statt. Alle Preisträgerfilme des 19. Landshuter Kurzfilmfestivals sind dann am darauffolgenden Montag um 19 Uhr im Kinopolis zu sehen.

Ausführliche Informationen zum Festival gibt es unter www.landshuter-kurzfilmfestival.de. Und das Wichtigste zum Schluss: Karten für die Vorstellungen im Salzstadel und Kinoptikum gibt es u.a. beim Wochenblatt-Ticketservice, (0871) 1419157, Tickets für Veranstaltungen im Kinopolis ausschließlich an der Kinokasse!


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