22.10.2020, 11:25 Uhr

Kelheim Raus aus der Ausstellung, rein in die Stadt – Denkmalspaziergang „Im Schatten der Halle“

Die Kelheimer hatten ein angespanntes Verhältnis mit ihm: König Maximilian II.  Foto: Katrin BergerDie Kelheimer hatten ein angespanntes Verhältnis mit ihm: König Maximilian II. Foto: Katrin Berger

Die Befreiungshalle, das Wahrzeichen Kelheims, ist zweifelsohne das bekannteste, auffälligste und alles überragende Monument der Stadt. Quasi in ihrem Schatten stehen aber noch viele andere Denkmäler und es lohnt sich, auch mal einen Blick auf sie zu werfen.

Kelheim. Ein Denkmal, das ist ein Mal, also ein Zeichen, das auf Erinnerungswürdiges hinweist. Es gibt mehrere Anforderungen an solch ein Erinnerungszeichen: Es muss öffentlich zugänglich und nachhaltig, seine Aussage prägnant und verständlich sein. Das gilt für den Moment, aber auch für die Zukunft. Und es braucht Menschen, die es entziffern und verstehen können. Manche Denkmäler sind direkt als Mahnmale geschaffen, andere sind erst durch die Zeit zu einem Denkmal geworden.

Häufig sind Grund und Anlass bereits darauf vermerkt und unterstützen dadurch die Erinnerungsarbeit. Oft sind die Denkmäler aber lediglich aus ihrer Zeit heraus verständlich und haben im Lauf der Jahre ihren diesbezüglichen Wert eingebüßt.

Die Stadt Kelheim lädt ein: „Begeben Sie sich mit Katrin Berger auf einen Spaziergang durch Kelheim und lassen Sie sich die steinernen und bronzenen Zeugnisse im Schatten der Halle aus vielen Jahrhunderten kompetent und spannend erklären! Sie werden sehen, es lohnt sich!“

Der Spaziergang findet am Samstag, 24. Oktober, um 15 Uhr, statt. Treffpunkt ist das Archäologische Museum der Stadt Kelheim. Erwachsene zahlen 4 Euro; Kinder ab sechs Jahren und Studenten 2 Euro; Familien zahlen 9 Euro und Schwerbehinderte 3 Euro. Aufgrund der Hygienebestimmungen wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 09441/ 10492 gebeten.


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