30.01.2020, 12:28 Uhr

Zeitlos harmonischer moderner Jazz „The Rick Hollander Quartet featuring Brian Levy“ im Jazzclub Abensberg

(Foto: Jan Scheffner )(Foto: Jan Scheffner )

Das international bekannte und hochgelobte „Rick Hollander Quartet“ bringt am Montag, 10. Februar, zeitlos harmonischen modernen Jazz auf die Bühne des Jazzclubs Abensberg in der Discothek Club Center in Abensberg.

ABENSBERG Es ist nicht selbstverständlich für eine Band an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Trotzdem ist das „Rick Hollander Quartet“ seit den 1990er Jahren eine feste Institution in der globalen Jazzszene. Das neue CD-Release „The Best Is Yet To Come“ (Laika Records) zeigt, wie zeitlos der moderne Jazz-Stil dieser amerikanisch-deutschen Band ist.

Der aus San Diego stammende Saxophonist Brian Levy gehört zu den virtuosesten Saxophonisten seiner Generation, sein emotionaler, reifer Ausdruck begeistert das Publikum weltweit. Levy unterrichtet Jazzsaxophon und Improvisation am renommierten „New England Conservatory“ in Boston. Der 1992 in Kempten in Bayern geborene Gitarrist Paul Brändle wird als vielversprechendes Nachwuchstalent gehandelt. Der Absolvent der Hochschule für Musik und Theater München versteht es, ohne Effekthascherei den Zuhörer nach und nach in seinen Bann zu ziehen, mit dem Anspruch hinter jeder einzelnen Note stehen zu können. Vorstellungsvermögen und Ehrlichkeit zeichnen den in Hartford/Connecticut geborenen Bassisten Matthew Adomeit aus. Sowohl mit seinem breiten musikalischen Spektrum als auch der völligen Kontrolle über den Kontrabass treibt er die Band an. Von seiner Wahlheimat Berlin aus strebt der 1990 geborene Adomeit, Absolvent des „Oberlin College“ und des „Oberlin Conservatory of Music“, zu neuen Horizonten. Schlagzeuger Rick Hollander stammt aus Detroit und wurde 1956 geboren. Beeinflusst von den musikalischen und gesellschaftlichen Umbrüchen der 1960er und 70er Jahre zeichnet er sich heute durch sein einfühlsames Begleiten und seine starke musikalische Vorstellungskraft als Bandleader aus. In seiner Kariere arbeitete er mit Jazzgrößen wie James Moody, Brad Mehldau und Roy Hargrove zusammen.


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