22.01.2020, 08:40 Uhr

Secondhand-Faschingsmarkt Aktion Hoffnung und Kolpingsfamilie Au unterstützen Straßenkinderzentrum mit 1177,18 Euro


Der erste Faschingsmarkt der Aktion Hoffnung in Au in der Hallertau am Freitag, 17. Januar, war ein voller Erfolg. Mehr als 300 Besucher kamen in die Hopfenlandhalle und waren von der großen Auswahl an bunten und ausgefallenen Kostümen und besonderen Einzelstücken begeistert.

AU IN DER HALLERTAU In viele Kostüme schlüpften die Besucher, der Spaß bei der Anprobe war ihnen im Gesicht abzulesen. Die rund 15 Helfer der Kolpingsfamilie Au übernahmen die Abwicklung des Verkaufs sowie die Bewirtung der Besucher mit Kaffee und Kuchen. So manch einer kam auch nur zu Kaffee und Kuchen und beobachtete in Seelenruhe das emsige bunte Treiben der Faschingsbegeisterten. Die überwältigende Resonanz und die vielen positiven Rückmeldungen waren ein besonderer Lohn für die ehrenamtlichen Helfer vor Ort.

„Mein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Kolpingsfamilie Au e.V.. Ohne deren Engagement vor und während des Marktes wäre es der Aktion Hoffnung nicht möglich, die Faschingsmärkte durchzuführen“, dankt Johannes Müller, Geschäftsführer der Aktion Hoffnung den Verantwortlichen.

Der Reinerlös des Kleiderverkaufs von 1177,18 Euro wird an das Straßenkinderzentrum im Südsudan gespendet. Der Projektpartner der Aktion Hoffnung, die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos kümmert sich in Wau und Kuajok besonders um Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben. Um überleben zu können, sammeln sie Müll und wiederverkäufliche Rohstoffe und verrichten jegliche kleinen Arbeiten. Drogen, Alkohol und Klebstoffschnüffeln, sind ein großes Problem; viele rutschen in die Kriminalität ab und sind Gewalt ausgesetzt. Auch die medizinische Versorgung ist schwierig, da wichtige Infrastrukturen zerstört sind und das staatliche Gesundheitssystem oft nicht in der Lage ist, ausreichend zu helfen. Dem will die Ordensgemeinschaft entgegenwirken. In einem neu aufgebauten Straßenkinderzentrum werden derzeit mehr als 800 Kinder und Jugendliche betreut. Sie werden unterrichtet, bekommen zu essen und werden medizinisch versorgt. Wer für das Projekt spenden will, findet weitere Informationen online unter www.aktion-hoffnung.de/spenden. Weitere Informationen gibt es bei der Aktion Hoffnung unter der Telefonnummer 0821/3166-3601 oder per Mail an info@aktion-hoffnung.de und auf der Homepage unter www.aktion-hoffnung.de/mobile-faschingsmaerkte.


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