23.08.2019, 09:41 Uhr

Kultur Abensbergs erste Buchzelle steht am Bahnhof

(Foto: Knott, Stadt Abensberg)(Foto: Knott, Stadt Abensberg)

Am Montag, 19. August, wurde Abensbergs erste Buchzelle aufgestellt. Diese ist eine altgediente Telefonzelle, die bisher im Freibad Abensberg aufgestellt war, dort aber nicht mehr benötigt wurde. In ihr stehen ab sofort kostenlos Bücher zur Verfügung; umgekehrt kann jeder, der die eigenen Buchbestände erleichtern möchte, seine Bücher hier einräumen und somit der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

ABENSBERG Initiiert wurde die Aktion von Helga Mehlsteibl aus Abensberg: Sie hat die dritte Bürgermeisterin Traudl Schretzlmeier über ihre Idee für Abensberg informiert, Schretzlmeier wiederum hat ihre Fühler ausgestreckt. Der Unternehmer und Stadtrat Fritz Zeilbeck hat sich schnell bereit erklärt, die Aktion zu ermöglichen – und schickte dann seine Leute los, die die Telefonzelle vom Freibad in den Betrieb nach Offenstetten holten. Dort wurde die Telefonzelle außen frisch lackiert und innen so hergerichtet, dass sie nun als Buchzelle allen Abensbergerinnen und Abensbergern und allen Besuchern der Stadt zur Verfügung steht. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.

Dritte Bürgermeisterin Schretzlmeier will nun gemeinsam mit Helga Mehlsteibl einen Kreis an Leuten finden, der sich um die Buchzelle kümmert - dazu gehört auch, dass regelmäßig überprüft wird, ob das Lesematerial auch für eine öffentliche Auslage geeignet ist. Wer sich vorstellen kann, mit dabei zu sein, melde sich zum Beispiel bei Frau Schretzlmeier per Mail an schretzlmeier@freenet.de.


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