14.02.2019, 13:24 Uhr

Am 24. Februar geht es wieder los Abensberger Musiksonntag lädt wieder in den Kreuzgang ein

Melanie Schmid, Dr. Uwe Brandl und Kathi Keglmaier. (Foto: Knott, Stadt Abensberg)Melanie Schmid, Dr. Uwe Brandl und Kathi Keglmaier. (Foto: Knott, Stadt Abensberg)

Seit mittlerweile 13 Jahren gibt es den Abensberger Musiksonntag. Einmal im Monat an einem Sonntag gibt es ab 17 Uhr ein rund einstündiges Konzert unterschiedlichster Musiker im Kreuzgang. Finanziert wird das über eine freiwillige Abgabe der Besucherinnen und Besucher, die das Ganze in entspannter Atmosphäre genießen können. Angesichts der neuen Veranstaltungsreihe bis Juni 2019 haben die Verantwortlichen und die Macher über die erfolgreiche Veranstaltungsreihe und die neuen Termine gesprochen.

ABENSBERG Ein herzliches Dankeschön an Katharina Keglmaier, die mit der Musikwerkstatt Abensberg ohnehin einen der musikalischen Hotspots der Region betreibt, gab es seitens des Bürgermeisters Dr. Uwe Brandl. „Es ist immer etwas Neues dabei und es wird sehr gut angenommen.“ Erfreulich ist, dass der Abensberger Musiksonntag weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebt und bekannt sei. Brandl: „Es gibt Standorte, die haben genügend Geld – aber es geht nichts vorwärts.“ Der Abensberger Musiksonntag sei ein Beispiel, dass „man dran bleiben muss“, und „dran“ ist Katharina Keglmaier durch ihre vielen Kontakte in der Musikerszene. Aber es ist auch das Verdienst von Melanie Schmid, der der Bürgermeister „Herzblut im Backoffice“ bescheinigte.

Der Schall ist rund!

Ganz wichtig ist für Katharina Keglmaier aber auch „der Spielraum, den mir die Stadt im Rücken gibt“. Die Stadt Abensberg bezuschusst vereinzelt Konzerte, wenn die Spendenbereitschaft des Publikums zu gering oder die Zuschauerzahlen zu niedrig waren. (Keglmaier: „Wenn die Straßenlage schlecht ist, kommen natürlich weniger.“) Allerdings: Die Spendenbereitschaft bleibt „konstant mittelmäßig“, so Keglmaier. Oft bleibt für die Künstler nur eine Aufwandsentschädigung, was einfach schade sei. Begeisterung aber löst bei den Musikern stets der Ort aus – der Kreuzgang ist nicht die Akustik-Falle, für die man ihn hält. „Der Schall ist rund!“ Die Künstler kommen gerne wieder – „Viele wollen mit einer anderen Band, einer anderen Formation nochmal zu uns kommen“, so Frau Keglmaier. Regelmäßig erfolgen inzwischen die Anrufe, in denen es um Auftritte beim Abensberger Musiksonntag geht. „Sie genießen diesen tollen Rahmen“, sagt sie – und dies gelte auch für die Besucherinnen und Besucher: „Es ist so schön bei Ihnen“, das hört sie immer wieder am Sonntagabend.

Die neuen Veranstaltungen

Am 24. Februar geht es wieder los im Abensberger Kreuzgang – zum ersten Musiksonntag im neuen Jahr kommt das Trio „Rose“ unter anderem mit gefühlvollen Balladen. Simon Schmidt (Klavier und Gitarre), Antonia Schmid (Gesang) und Andreas Weimar (Cello) treten auf. Am 17. März ist es das Weltmusik-Trio „Bunterkunt“ mit dem nicht nur in Abensberg wohlbekannten Nico Graz (Akkordeon), Matthias Löffelmann (Fagott) und Nico Theodossiaidis (Saxofon und Gesang). Am 7. April gibt es mit Evi Keglmaier (Bratsche und Stimme) und Felix Greulix (Beats und Klänge) „Lieder aus Gründen“ – man darf gespannt sein. „Lu Sule“ bringen traditionelle Lieder aus dem Süden am 19. Mai in den Kreuzgang; die Band besteht aus Valeria Mara (Gesang, Tambourin und Kastagnetten), Wermer Reif (Gitarre) und Lia Chkartishvili (Geige). Am 30. Juni ist das Duo Mattick/Etschmann mit dem „American Songbook“ zu Gast. Christian Mattick (Flöte) und Thomas Etschmann (Gitarre) sind die Künstler.


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