26.11.2018, 17:36 Uhr

Für Veranstaltungsformate Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis Pfaffenhofen bekommt Leader-Fördermittel

Carmen Glaser (LAG Managerin) , Agnes Stiglmaier (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt) sowie Johannes Hofner (Vorstand KUS) und Beate Laux (Projektmanagerin Wirtschaftsentwicklung) freuen sich über den bewilligten Bescheid. (Foto: KUS)Carmen Glaser (LAG Managerin) , Agnes Stiglmaier (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt) sowie Johannes Hofner (Vorstand KUS) und Beate Laux (Projektmanagerin Wirtschaftsentwicklung) freuen sich über den bewilligten Bescheid. (Foto: KUS)

Das Kommunalunternehmen Sturkturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm (KUS) erhält Mittel aus dem Leader-Fonds (Landwirtschaftsfond für die Entwicklung im ländlichen Raum) zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis Pfaffenhofen.

LANDKREIS PFAFFENHOFEN AN DER ILM Mit Hilfe der Förderung wird es in den nächsten zwei Jahren verstärkt Veranstaltungsformate für den Teilnehmerkreis der Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, dem Markt der darstellenden Künste, dem Kunst- und Buchmarkt, der Designwirtschaft, dem Architektur-, Presse- und Werbemarkt sowie der Game- und Softwareindustrie geben. „Ziel ist es, die Branche noch weiter zu vernetzen, deren Wirtschaftskraft zu stärken und sie als Marke zu etablieren“, sagt KUS-Vorstand Johannes Hofner.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft gilt als wichtiger Wachstumsmotor in der Metropolregion München. „Die Branche verbraucht nur wenig Fläche bei vergleichsweise hoher Wertschöpfung“, sagt Hofner. Im Landkreis gebe es derzeit etwas 800 solche Unternehmen, der Umsatz liege bei mehr als 120 Millionen Euro.

Bei dem Leader-Projekt, dass unter dem Motto MITeinander – ERFAHRUNGsaustausch – ERFOLGreich steht, kooperiert das KUS mit der Gemeinde Oberhausen aus dem Nachbarlandkreis Neuburg-Schrobenhausen.

„Es geht darum, aus und mit der Branche Ideen zu entwickeln und einen Rahmen zu schaffen, für intensiven Austausch auf beruflicher Ebene. In Workshops und Veranstaltungen soll Wissen vermittelt sowie die Basis gebildet werden, um Projekte gemeinsam zu gestalten“ sagt Beate Laux, die das Projekt im KUS betreut. „In dieser Branche steckt sehr viel Potential“, ist Laux überzeugt. „Die Wirtschaft braucht Menschen, die über den Tellerrand hinaus denken und mit kreativen Ideen den Landkreis nachhaltig voranbringen“.

Für Informationen zu speziellen Veranstaltungen und Beratungsterminen für Kreativschaffende sowie zu Mitwirkungsmöglichkeiten im Projekt steht Beate Laux unter der Telefonnummer 08441/ 40074-40 in der KUS-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.


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