19.11.2018, 16:05 Uhr

„Abensberger Novembernebel“ „Handgemachte Musik“ der Extraklasse im Kulturzentrum Aventinum

(Foto: Melanie Schmid, Stadt Abensberg)(Foto: Melanie Schmid, Stadt Abensberg)

Im Rahmen des „Abensberger Novembernebel“ luden Andy Kneitinger, alias „Illegal I“ und Fabian Hertrich alias „Young Fast Running Man“ in das Kulturzentrum Aventinum ein.

ABENSBERG Ein bunt gemischtes Publikum erwartete die Musiker an diesem Abend, welche eine leichte Nervosität anzusehen war. „Illegal I“ ist Kneitingers erstes Solo-Projekt und feierte an diesem Abend seine Unplugged Premiere. „Rock-Songs sollen angeblich nur dann wirklich gut sein, wenn sie auch unplugged funktionieren. Mal sehen, wie der Abend dann heute so läuft“, erklärte Kneitinger lächelnd. Musikalisch unterstützt wurde Andy Kneitinger an diesem Abend von Sven Megerle am Keyboard, Michael Euringer am Bass und erstmals Jasmin Berr am Cello.

Zu jedem seiner Songs gibt es eine Geschichte, so auch bei „The City“. Zu diesem Song wurde er inspiriert, als er nach seinem Auslandsaufenthalt in Los Angels wieder in das kleine und überschaubare Abensberg zurückkam. Der Besuch im Gleis 1 während der Bandprobe seiner Freunde „Antipewe“ machte ihm bewusst, dass es in Abensberg eine Vielfalt an Musik gibt, die es oft in anderen Städten zu suchen gilt. Die Leidenschaft und der Spaß von den Kollegen hat ihn ermutigt ebenfalls etwas Eigenes auf die Füße zu stellen.

Der Abend bewies, dass seine Songs mehr als nur unplugged „funktionieren“ und begeisterte das Publikum. Andy Kneitinger ist ein Vollblutmusiker, der das Publikum sowohl mit seinen leisen, aber auch mit kraftvollen Tönen mitreißen konnte.

Fabian Hertrich alias „Young Fast Running Man“ freute sich die zweite Hälfte des Abends mit seiner Band und seinem neuen Album „Young Bird“ begeistern zu können. Er beschreibt sich selbst als ein „Folk-Rock/Blues“ Sänger und trifft es damit auch ganz gut. Abensberg ist für den „Young Fast Running Man“ auch kein unbekanntes Pflaster, war er doch als Jugendlicher bereits sportlich hier immer aktiv, trotzdem, oder vielleicht genau deswegen, kämpft er noch heute mit seinem Lampenfieber, was er definitiv nicht muss. Auch er überzeugte das Publikum mit seinen selbstgeschriebenen Songs. Unterstützt wurde er von seiner Band, Michael „Air“ Hofmann am Schlagzeug, Michale Karl am Bass und Sebastian Rödl an der E-Gitarre.

Abschließend muss man sagen, dass es ein rundum gelungener Abend war mit zwei hervorragenden Bands und Frontmännern, denen der Spaß und die Leidenschaft für das was sie tun absolut anzusehen ist.


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