19.07.2018, 14:03 Uhr

Im Stadtmuseum Abensberg Tafelgemälde aus dem Jahr 1500 zählt zu den „100 Heimatschätzen“ Bayerns

(Foto: Bayerisches Finanzministerium)(Foto: Bayerisches Finanzministerium)

Welche Schätze schlummern in Bayerns nichtstaatlichen Museen? Auf diese besondere Schatzsuche haben sich das Bayerische Heimatministerium und das Bayerische Kunstministerium gemeinsam mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege im Rahmen des Wettbewerbs „100 Heimatschätze“ begeben.

ABENSBERG Jedes Museum konnte sich mit maximal drei Objekten bewerben. Die 100 besten Heimatschätze wurden nun im Rahmen eines Festaktes in München vom Bayerischen Finanzminister Albert Füracker zusammen mit der Bayerischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. med. Marion Kiechle ausgezeichnet.

Zu den 100 prämierten nichtstaatlichen Museen zählt auch das Stadtmuseum Abensberg. Das Stadtmuseum Abensberg hat sich mit dem Tafelgemälde „Graf Babo und seine Frau verabschieden ihren ältesten Sohn“, das um 1500 entstand, beworben. Das Geschlecht der Babonen ist seit dem 10. Jahrhundert in Bayern nachweisbar. Ihr Stammvater Babo war Graf im westlichen Donaugau. Er wurde berühmt durch seinen sagenhaften Kinderreichtum.

Stellvertretender Landrat Wolfgang Gural und Dr. Tobias Hammerl, Leiter des Stadtmuseums Abensberg, nahmen die Auszeichnung entgegen.


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