18.05.2018, 15:14 Uhr

Hiobsbotschaften und Schreckensbilder Stadtmuseum Abensberg widmet sich in der Reihe „Wie’s früher war“ Unfällen und Katastrophen

Das Kuchlbaueranwesen am Stadtplatz fiel 1904 einem verheerenden Brand zum Opfer. (Foto: Stadtmuseum Abensberg)Das Kuchlbaueranwesen am Stadtplatz fiel 1904 einem verheerenden Brand zum Opfer. (Foto: Stadtmuseum Abensberg)

Hiobsbotschaften und Schreckensbilder – sie sind und bleiben Bestandteil unseres Alltags. Was sich allerdings verändert hat, sind ihre Ausmaße! Das liegt einerseits an Faktoren wie der weiterentwickelten Technik, aber vor allem auch an den Möglichkeiten der medialen Verbreitung. Was sich nicht verändert hat, ist die Willkür, mit der das Unglück zuschlägt.

ABENSBERG Und so gibt es auch in der Geschichte Abensbergs dunkle Kapitel. Diese würden wir gerne mit Ihnen zusammen im Zuge unserer nächsten Veranstaltung der Reihe „Wie’s früher war…“ beleuchten.

Es fängt mit einem harmlosen Regen und einer leichten Brise an – und endet mitunter für ganze Gemeinden in einer Katastrophe mit ungeahnten Ausmaßen: Unwetter! Sie treffen teilweise mit, teilweise aber auch ohne Vorwarnung Bewohner und Behörden. Doch es sind nicht nur natürliche Phänomene, die in der Vergangenheit mit zerstörerischer Kraft in und um Abensberg wüteten. Auch von Menschen herbeigeführte Unfälle können sich direkt oder durch die Verkettung einer Reihe unglücklicher Umstände zu Katastrophen ausdehnen. Der Kuchlbauer-Brand 1904 ist da sicherlich jedem ein Begriff!

Dazu kommen zahlreiche Auto- und Haushaltsunfälle, die auf den ersten Blick unspektakulär wirken – für die Betroffenen jedoch genauso folgenschwer sein können wie eine Hochwasserkatastrophe. Und selbst damit ist noch lange nicht alles abgedeckt, was sich in einer Stadt wie Abensberg Dramatisches ereignen kann. Und schnell sind darum schaurige Mythen entstanden, die sich über Generationen halten und durch häufiges Erzählen an Grausamkeit gewinnen – und auch diese werden Thema unseres Treffens sein!

Über vergangene und jüngere Katastrophen wird Herr Weber, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Abensberg, zu berichten wissen. Hautnah hat er sie miterlebt und kann durch diese Erfahrungen die Entwicklung von Ausmaßen und Hilfsmaßnahmen anschaulich beschreiben. Zudem hat er die Einsätze seiner Feuerwehr in zahlreichen Fotos und Videos dokumentiert und wird Sie gerne in Erzählungen und Vorführungen daran teilhaben lassen. Außerdem stöbern wir in unseren Archiven und werden bisher ungezeigtes oder vergessenes Bild- und Filmmaterial für Sie bereithalten.

Das Stadtmuseum Abensberg mit seinen ehrenamtlichen Helfern würde sich sehr freuen, Sie am Samstag, 26. Mai, um 14:30 Uhr im Foyer des Herzogskastens Abensberg als Gäste begrüßen zu dürfen!


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