15.05.2018, 19:36 Uhr

Vorgeschichte Europas Die Archäologie des Mitterfeldes –Vortrag im archäologischen Museum

(Foto: Archäologisches Museum Kelheim)(Foto: Archäologisches Museum Kelheim)

Das Archäologische Museum hat immer ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. In der Kommenden Woche finden wieder zwei interessante Veranstaltungen für Interessierte statt.

KELHEIM Seit knapp 100 Jahren steht das Kelheimer Mitterfeld als Siedlungsbereich der keltischen Stadt im Fokus der archäologischen Forschungen. Eine der vielen Institutionen, die hier aktiv waren beziehungsweise sind, ist das Department of Anthropology, Humphrey Center der Universität Minnesota. Dessen Leiter, Prof. Dr. Peter Wells, ist einer der führenden Archäologen Amerikas und erforscht mit seinen Mitarbeitern und Studenten bereits seit den 1980er Jahren das Kelheimer Mitterfeld. Seine Grabungsergebnisse trugen maßgeblich zum heutigen Kenntnisstand der Vorgeschichte Kelheims bei. In seinem Vortrag im Rahmen seines diesjährigen Forschungsaufenthaltes wird Peter Wells die neuesten Ergebnisse seiner Ausgrabungen und die Stellung Kelheims in der Vorzeit im europäischen Kontext erläutern. Der Vortrag findet am Mittwoch, 23. Mai, um 20 Uhr im archäologischen Museum der Stadt Kelheim statt.

Der Frauenberg bei Weltenburg beherrscht den Eingang zum Donaudurchbruch. Landschaftlich äußerst beeindruckend, ist er mit einer einzigartigen Flora und Fauna ausgestattet: Schlingnattern, Zauneidechsen und Grillen tummeln sich heute im Magerrasen. Doch dereinst war er Drehscheibe im internationalen Handel, heftig umkämpfte Siedlung und herrschaftlicher Sitz eines Heiligen – welche anderen Geheimnisse verbergen sich noch oberhalb Bayerns ältestem Kloster? Franziska Jäger, Gebietsbetreuerin der Weltenburger Enge, und Bernd Sorcan vom Archäologischen Museum werden diese Geheimnisse auf dem gut zweistündigen Rundgang lüften. (Hinweis: Bitte auf festes Schuhwerk achten! Anmeldung unter der Telefonnummer 09441/ 2077324 ist erforderlich). Die Expedition findet am Freitag, 25. Mai, um 15.30 Uhr statt und dauert circa zwei Stunden.


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