30.11.2017, 14:16 Uhr

Dahoam Mit Musik-Kabarettist Vogelmayer lachen bis zum Abwinken

(Foto: Bernd Schaffrath)(Foto: Bernd Schaffrath)

Mit seinem vierten Programm steht der Vogelmayer wieder auf den Bühnen Bayerns, wo er „Dahoam“ ist. So heißt auch das neue Programm, des aus Funk und Fernsehen bekannte Musik-Kabarettisten aus Niederbayern.

MAINBURG Das neue Programm verspricht wieder eine unterhaltsame Mischung aus Gesellschaftskritik, Heimatverbundenheit und Lachen bis zum Abwinken. Eben was für Hirn, Herz und Humor – wie man es vom Vogelmayer kennt. Drei Akkorde plus die Wahrheit – so lässt sich ein typischer Auftritt mit dem Geheimtipp der süddeutschen Kleinkunstszene gut beschreiben. Ein kurzweiliger Abend ist mit dem Vogelmayer immer garantiert. Ob sich der Abend zum typischen Kleinkunstabend oder gemütlichen Wirtshausabend entwickelt, hängt oftmals vom Publikum und natürlich auch vom vogelwilden Musiker selber ab – sein Gespür für die richtige Mischung macht den Charme des unkomplizierten und teils unbequemen, aber sympathischen jungen Kabarettisten aus. 

Ob er nun davon, dass „Dahoam“ kein Ort, sondern ein Gefühl sei, oder vom „schwarz weißen Ritter“ singt und damit die Lachmuskeln des Publikums strapaziert oder ob er mit „Vogelmayer – jetzt geht es auf“ den Mächten der Welt ordentlich die Meinung sagt, bis hin zu besinnlichen Tönen – der Unterhaltungswert des zweistündigen Programms ist stets auf höchstem Niveau. Auch die Zwischentexte und Anekdoten, meist dem Alltagsleben des Vogelmayers entsprungen, beispielsweise seiner Tätigkeit in einem niederbayerischen Landratsamt oder seinem Umzug von der Stadt in die Grenzregion zum bayerischen Wald werden mit einem Augenzwinkern den Zuhörern zwischen den Musikstücken dargeboten, was immer wieder für vergnügliche Heiterkeit beim Publikum sorgt. 

Der Vogelmayer ist ein Künstler, der mit Kleinkunst für das Großhirn seine Zuhörer begeistert, sich aber dennoch völlig bodenständig und charmant mit viel Witz und Humor präsentiert. Ein bayerisches Original, das man erlebt und gesehen – und vor allem gehört haben muss.


0 Kommentare