25.08.2020, 10:38 Uhr

Schöner geht nicht „Warhol“ im Museum Franz Xaver Stahl

Kunstpädagogin Silke Weber gab Anleitung wie man mit Farben und Pinsel umgeht um farbenfrohe, plakative und schrille Bilder im Stile Andy Warhols fertigen kann.  Foto: KronsederKunstpädagogin Silke Weber gab Anleitung wie man mit Farben und Pinsel umgeht um farbenfrohe, plakative und schrille Bilder im Stile Andy Warhols fertigen kann. Foto: Kronseder

Bei schönstem Sommerwetter ließ es sich im Künstlergarten des Museums Franz Xaver Stahl hervorragend aushalten: Ein Highlight im Ferienprogramm!

Erding. Alte Obstbäume spenden Schatten, rundrum grünt und blüht es und an großen Tischen können die Ferienkinder ihre Malutensilien ausbreiten. Für genügend Abstand war im 1000 Quadratmeter großen Garten gesorgt und Kunstpädagogin Silke Weber gab Anleitung wie man mit Farben und Pinsel umgeht um farbenfrohe, plakative und schrille Bilder im Stile Andy Warhols fertigen kann. Zunächst aber erklärte Museumsleiterin Heike Kronseder den Kindern in welch besonderem Garten sie malen dürfen und wer der Künstler war, der diesen Garten als Oase der Ruhe und Inspiration genutzt hat. Gemeinsam machten sich die jungen Künstler mit dem Werk Franz Xaver Stahls vertraut und fanden es schön, dass er Tier- und Naturfreund war und immer nur die Tiere gemalt hat. Während Franz Xaver Stahl die Bauernhoftiere so naturalistisch wie möglich malte und versuchte der Realität sehr nahe zu kommen, hat zur selben Zeit weit weg von Erding, in Amerika, ein anderer Maler die Tiere frech-farbenfroh und plakativ gemalt: Andy Warhol malte bunte Katzen, pinkfarbene Kühe und verfremdete damit die Natur. Nach Vorlagen von Tierzeichnungen Franz Xaver Stahls malten die Ferienkinder jeweils mehrere Bilder, die zusammengeklebt wurden. Es entstanden herrliche Serien-Kunstwerke mit farbenfrohen Tieren: lila Elefant vor gelber Landschaft, roter Elefant vor grüner Landschaft, pinkfarbener Elefant vor blauer Landschaft. Dass das mit Farbe verfremdete Tier vor dem jeweils andersfarbigen Hintergrund immer unterschiedlich wirkte, stellten die jungen Künstler schnell fest! Mehrere Erdinger Kinderzimmer dürften nun mit Tierbildern in Pop-Art dekoriert sein!


0 Kommentare