21.03.2018, 14:23 Uhr

Neues Album, Kulturpreis, volle Säle Für „Dicht & Ergreifend“ läuft es rund


Mundart-Rapper haben ihr zweites Album veröffentlicht.

DINGOLFING/BERLIN Millionen Klicks bei Youtube, ausverkaufte Konzerte und seit Kurzem auch Kulturpreisträger des Landkreises Dingolfing-Landau: Die beiden Mundartrapper Lef Dutti (Fabian Frischmann) und George Urquell (Michael „Mike“ Huber) aus dem Landkreis Dingolfing-Landau haben einen Lauf.

Und seit Anfang März geht es für die Niederbayern mit Wahlheimat Berlin richtig rund, denn zum Monatsanfang haben „Dicht & Ergreifend“ ihr zweites Album „Ghetto mi nix o“ herausgebracht. Mit 18 neuen Songs im Gepäck, geht es aktuell auch auf Tour, wobei zahlreiche der Konzerte bereits ausverkauft sind.

Für Fans nördlich des Weißwurst-Äquators heißt es nun, bis zu einem der Auftritte textsicher zu werden. Denn wem das Niederbayerische nicht in die Wiege gelegt wurde, für den hört sich so mancher „Dicht-&-Ergreifend“-Song an, als sei er in einer zungenbrecherischen Fremdsprache verfasst. Das Internet-Portal „hiphop-releases.de“ bringt es auf den Punkt: „Die halbe ‚Rapbublik‘ versteht kaum was, wodurch der Sound umso mehr überzeugen muss.“ Mit ihrem neuen Album sehen sich die beiden Niederbayern auf einem musikalischen Pfad zwischen „Tradition und Wahnsinn“.

Mit Songtiteln wie „Wandadoog“ oder „Fensdabuzza“ scheint auch die renommierte „Bayerische Sprachwurzel“ in Reichweite. Diese Auszeichnung, die alljährlich auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest verliehen wird, fehlt den Mundartrappern noch. Damit würde sich für die beiden Musiker ein Kreis schließen, immerhin hat hier die Karriere mit dem Videodreh zu „Zipfeschwinga“ 2013 so richtig Fahrt aufgenommen.


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