05.03.2019, 11:39 Uhr

Ausstellung Lost Places in der Stadtgalerie

(Foto: Peter Untermaierhofer)(Foto: Peter Untermaierhofer)

Die Ausstellung mit Fotos von Peter Untermaierhofer wird am Donnerstag, 7. März, eröffnet.

DEGGENDORF Wie Relikte aus einer anderen Welt: so wirken die so genannten „Lost Places“, vom Menschen verlassene und sich selbst überlassene Orte, die dem Verfall ausgesetzt sind. Peter Untermaierhofer sucht diese aufgegebenen Gebäude wie Villen, Hotels, Fabriken, Krankenhäuser und Kirchen auf, um sie mit seiner Kamera zu erforschen.

Er macht sich damit auf eine Reise in die Vergangenheit und hält die Spuren der Vergänglichkeit vor dem endgültigen Verschwinden fest. Ein selbst auferlegter Ehrenkodex zum Schutz der „Lost Places“ besagt: Nimm nichts mit außer Bildern und hinterlasse nichts Anderes als Fußspuren.

Das Ergebnis sind Fotografien, auf denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

Welche Menschen hier einst gelebt und was sie erlebt haben, bleibt ein Geheimnis.

„Lost Places“ leben vom Charme der Vergänglichkeit und der morbiden Schönheit des Verfalls, wenn sich die Natur diese Plätze langsam zurückerobert.

Peter Untermaierhofer wurde 1983 in Eggenfelden geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Diplomingenieur für Medientechnik (FH) an der Technischen Hochschule Deggendorf. An der James Cook University in Townsville, Australien, belegte er ein Semester Photography. Seit 2009 widmet er sich verlassenen Orten aller Art.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 7. März, um 19 Uhr in der Stadtgalerie im Stadtmuseum Deggendorf eröffnet. Die Laudatio hält Prof. Günter Reinhardt, der den Fotografen als Student während des Studiums an der THD begleitet hat.


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