24.01.2019, 11:16 Uhr

Mord in Bayern Ungewöhnliche Mordfälle zwischen 1920 und 1960

(Foto: pm/Stadtbibliothek DEG)(Foto: pm/Stadtbibliothek DEG)

Spannend, ergreifend, mitreisend! Volksschauspieler Winfried Frey zitiert aus Original-Akten des Staatsarchivs München am Donnerstag, 7. Februar, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Deggendorf.

DEGGENDORF „1922 – Ungeklärter brutaler Sechsfach-Mord an einer Familie in Hinterkaifeck“

Heute noch befasst sich im Internet ein Forum – über 3.000 Mitglieder – mit einem der grausamsten und undurchschaubarsten Mordfälle Bayerns.

„1942 – Wilde Geschichte enttarnt! Bauernmagd wegen Morde zum Tode verurteilt“

Hat die naive Bauernmagd Chilli Bauer den Mord am taubstummen Roßknecht Stummerl von langer Hand geplant? Das Sondergericht im Dritten Reich sagt Ja.

„1950 – Ich liebe Dich zu Tode! Maiglöckchenmörder – Filmkaufmann inszeniert die Leiche“

Wenn eine Dreiecksbeziehung eskaliert, wird’s unschön. Noch im Gefängnis verehrt der Täter sein Opfer über den Tod hinaus.

„1960 – Bis heute gibt es kein Geständnis! Der Indizienfall Vera Brühne“

Sie wurde verurteilt und hat ihre Strafe abgesessen. Bis heute streitet sie die Tat ab. Doch die Beweise und Indizien liegen klar.

Die gruseligen Begebenheiten geben Aufschluss über die Lebensumstände der Menschen im vorigen Jahrhundert. Winfried Frey gelingt es, durch seinen facettenreichen Vortrag bei den Zuhörern einen Film im Kopf entstehen zu lassen.

Für die passende Musik sorgt „vielsaitig“ Inge Reischl.

Den mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Schauspieler Winfried Frey kennt man nicht nur vom Theater (Komödienstadel, Peter Steiners Theaterstadel, Chiemgauer Volkstheater), sondern vor allem auch aus Filmen und TV-Serien wie: Tatort, Soko, Die Rosenheim Cops, München 7, Forsthaus Falkenau, Lena Lorenz und vieles mehr.

Seit seiner Jugend ist er ein Krimi-Fan und fasziniert von wahren Begebenheiten. Dr. Bachmann und Dr. Hoffmann vom Staatsarchiv München stellten ihm Original-Ermittlungsakten, Aussagen, Protokolle und Urteile zur Verfügung, um diese Lesung so echt wie möglich zu gestalten.

Die studierte Zithersolistin Inge Reischl spielt auch Kontragitarre und versteht es, wie beim Film, die Texte mit der entsprechenden Musik zu unterstreichen.


0 Kommentare