13.09.2020, 13:27 Uhr

Kinostart am 22. Oktober „Wie viele bist Du?“ bringt erfrischenden Wind ins Kino

 Foto: liza.network2020 Foto: liza.network2020

Social Distancing lautet das Gebot der Stunde. Die Menschen verbringen viel Zeit im Sog von Facebook und Co. Doch kann man aus einem sozialen Netzwerk heraus auch einen Spielfilm auf internationalem Niveau produzieren? Der aus Wien stammende Regisseur Roman Padiwy und sein kreatives Team haben den Beweis erbracht, dass dies möglich ist.

Wien/Salzburg/Bayern. Der Film heißt „Wie viele bist Du?“ und kommt am 22. Oktober in die Kinos in Deutschland beziehungsweise bereits am 17. September auf Österreichs Leinwände (Mozartkino Salzburg). Im Film geht es um den reichen Börsenmagnaten Victor d’Oron. Er stellt die faszinierende Theorie auf, dass je drei Menschen miteinander verbunden sind, ohne es zu wissen. Sie bilden ein sogenanntes Cluster. Wenn sie sich begegnen, ergänzen sich ihre Eigenschaften und Talente. Der Film erzählt die Geschichte des Proto-Clusters. Um seine Theorie zu beweisen, arrangiert d‘Oron ein Treffen der drei Cluster-Teilchen. Sie reagieren auf- und miteinander. Das Experiment gelingt. Und widerspricht doch allen Erwartungen.

Die Botschaft des Filmes lautet „Alles ist verbunden.“ Diese drei Wörter sind nicht nur das Credo des Filmes, sie beschreiben sein Wesen und seine Entstehungsgeschichte. Der Film ist auf eine innovative, wenn nicht gar revolutionäre Art und Weise realisiert worden. Während große Filmproduktionen meist große Budgets verschlingen, ist „Wie viele bist Du?“ der wohl erste Kinofilm von internationalem Format, der überwiegend durch Talente-Fundraising ermöglicht wurde. Die Filmcrew wurde überwiegend durch Netzwerk-Arbeit gefunden.

Das vor zehn Jahren von Roman Padiwy gegründete Talente-Netzwerk LIZA.network spielte dabei eine zentrale Rolle. LIZA.network ist ein neutrales soziales Netzwerk für den Austausch von Talenten und Potenzialen. Ein Mehr an Möglichkeiten und Basis für Kooperationen. Das LIZA-Credo lautet: Alles ist verbunden. Derzeit hat das Netzwerk rund 10.000 Mitglieder aus der ganzen Welt.

Den Entschluss, „Wie viele bist Du?“ zu drehen, fasste Roman Padiwy 2017. Er recherchierte etwa ein Jahr lang in LIZA.network und kontaktierte geeignete Crew-Mitglieder. Das ging anfangs mühsam. Weil aber jedes gefundene Team-Mitglied jemanden kannte, der etwas zum Gelingen der Dreharbeiten beitragen konnte, verselbständigte sich der Prozess.

So, wie ein fruchtbarer Boden mit etwas Dünger noch besseren Ertrag abwirft, sorgte das LIZA.network zusammen mit den persönlichen Netzwerken der Beteiligten für ein exponentielles Wachstum der Crew. „Das zu erleben, hat mir viele Gänsehaut-Momente beschert“, erinnert sich Roman Padiwy.

Auch international renommierte Schauspieler wir z.B. Erwin Leder, bekannt aus „Das Boot“, „Underworld und „Schindlers Liste“, oder der in der Szene legendäre Wiener Freerunner und Parkour-Athlet Alex Schauer, der eine der Hauptrollen des Film übernommen hat, kamen auf diese Art zum Film.

Der Film und seine Entstehungsweise sind Paradebeispiele dafür, was passiert, wenn Menschen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Talenten zusammentreffen und kooperieren, um einen gemeinsamen Traum, eine Vision, wahr werden zu lassen. Zugleich ist „Wie viele bist Du?“ eine erste Demonstration dessen, was aus dem LIZA-Universum heraus möglich ist.

Die österreichisch-schweizerisch-deutsche Co-Produktion ist eine cineastische Besonderheit mit einer inspirierenden Story. Optisch und soundtechnisch ganz großes Kino! Die Botschaft: Alles ist verbunden. Der Film inspiriert und macht Mut.

Unter www.wievielebistdu.com ist der offizielle Trailer des Filmes zu finden. Zuerst läuft der Film exklusiv in den Kinos. Etwas später ist Streaming möglich. Schon jetzt können unter www.wievielebistdu.com verschiedene Streaming-Deals gebucht werden. Es soll auch DVD- und blue ray-Versionen geben. Auf www.wievielebistdu.com gibt es ausführliche Informationen über den Film und das Talente-Netzwerk LIZA.network.


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