24.07.2019, 10:56 Uhr

Ausstellungen 1000 Jahre Bethaus Rinchnach


Das Jahr 2019 steht in Rinchnach ganz im Zeichen des 1000-jährigen Kirchweih-Jubiläums.

RINCHNACH Die Rodung und wirtschaftliche Erschließung des Mittleren Bayerischen Waldes nahm 1011/12 seinen Ursprung in Rinchnach. Der Ort wurde gegründet von Sankt Gunther (955 bis 1045), einem thüringischen Hochadeligen, der 1006 in den Benediktinerorden eingetreten war.

Ab 1012 erbaute Gunther Kloster und Ort Rinchnach zusammen mit Mönchen aus dem Kloster Niederaltaich auf. Am 29. August 1019 weihte Bischof Berengar (Benno) von Passau die Kirche ein. Rinchnach war bis zur Säkularisation 1803 als Propstei der Abtei Niederaltaich Klosterort.

Das Jahr 2019 steht nun in Rinchnach ganz im Zeichen des 1000-jährigen Kirchweih-Jubiläums. Neben Festgottesdiensten, geistlich-religiösen Angeboten und Konzerten werden auch Ausstellungen zu religiösen Thematiken präsentiert.

Höhepunkt der verschiedenen Ausstellungen in Rinchnach aus Anlass des Festjahres „1000 Jahre Bethaus Rinchnach“ ist die Ausstellung „Gott aber ist die Mitte“ mit Werken von Andreas Kuhnlein und Josef Fruth, die noch bis 13. Oktober zu sehen ist.

Josef Fruth ist einer der ganz großen Bayerwaldkünstler, dessen Werke im gesamten Bayerischen Wald und weit darüber hinaus viel Bewunderung erfahren haben und erfahren. Und die Werke des Bildhauers Andreas Kuhnlein wurden und werden weltweit in Ausstellungen präsentiert.

„Niemand außer Rinchnach kann in dieser Waldlandschaft ein tausendjähriges Jubiläum durch die Weihe eines Gotteshauses feiern. Rinchnach ist damit etwas ganz Besonderes. Und so empfinde ich diese Ausstellung über das religiöse Werk meines Vaters Josef Fruth als etwas Einmaliges, ein Gesamtkunstwerk im mystisch anmutenden Raumgebilde des ehemaligen Klosterkreuzganges.“

So ordnete Gunther Fruth in seiner Eröffnungsrede am 23. Juni die Ausstellung „Gott aber ist die Mitte“ in das diesjährige Jubiläumsjahr „1000 Jahre Bethaus Rinchnach“ ein.

Während die Skulpturengruppe Papst - Bischof - Kaiser/-in auf dem Kirchenvorplatz immer zugänglich ist, ist der Kirchen-Kreuzgang mit der „Fruth-Ausstellung“ (gegliedert in acht Themenkreise) donnerstags von 9 bis 11 Uhr sowie sonn- und feiertags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Sondertermine (im Besonderen für Gruppenbesuche) können beim Initiator und Kurator der Ausstellung, Josef Dengler, unter 09921/5283 vereinbart werden.


0 Kommentare