18.07.2019, 10:44 Uhr

Regionale Kultur Förderung für die Burgfestspiele Neunußberg

(Foto: Britta Wahlers)(Foto: Britta Wahlers)

Zuwendung in Höhe von 50.000 Euro zum 50-jährigen Jubiläum aus Mitteln der Heimatpflege.

NEUNUßBERG Bayern ist stolz auf seine regionale Kultur und seine vielfältigen Traditionen, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbinden. „Als Heimatminister schätze ich mich glücklich, dass es im Freistaat Bayern hochkarätige Laienspiel-Traditionen gibt“, sagt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Ein Schauspiel auf die Bühne zu bringen, bei dem sich viele Menschen aus der Region mit ihren Talenten einbringen können, stärkt das Wir-Gefühl und trägt zur Identifikation mit der Heimat bei. Dies gilt insbesondere für Darbietungen wie die Burgfestspiele Neunußberg, wo die eigene Ortsgeschichte am Originalschauplatz inszeniert wird. Ich freue mich, die Neuentwicklung des historischen Burgfestspiels zum 50-jährigen Jubiläum, die am 20. Juli zum ersten Mal zur Aufführung kommt, mit 50.000 Euro aus Mitteln der Heimatpflege fördern zu können“, teilt Füracker mit. Das Staatsministerium der Finanzen und für Heimat gewährt unter bestimmten Voraussetzungen Einmalzuschüsse für historische Heimatschauspiele, etwa wie hier im Falle einer Neuentwicklung anlässlich eines besonderen Jubiläums.

Füracker bezeichnet es als bemerkenswert, wie sich die Tradition in Neunußberg bei Viechtach entwickelt hat. Von dem bereits vor dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Brauch, einen Vortrag über die Geschichte der Burg zu hören und gemeinsam zu feiern, über die Idee des damaligen Kreisheimatpflegers Werner Pohl im Jahr 1968, zur Finanzierung der Restaurierung der Burgkapelle Festspiele zu veranstalten, bis zur aktuellen Inszenierung von Jonas Brand und Verena Wagner. „Spannend, tragisch und einen Hauch mystisch, aber auch emotional und komisch, so soll es sein, das Jubiläumsstück 2019“, so Füracker.


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