19.06.2019, 10:57 Uhr

Treffen Oldies eroberten das Burgdorf


Jedes zweite Jahr veranstalten die „Oldtimerfreunde Kollnburg“ im Burgdorf Kollnburg das beliebte Oldtimerfest. Zum fünften Mal fand zu Pfingsten nun heuer bereits das Treffen der Oldtimer am Mehrzweckplatz in Kollnburg statt.

KOLLNBURG Bei Traumwetter kamen ungefähr 400 historische Fahrzeuge, sogar eine Gruppe aus Tschechien sowie zahlreiche Besucher, um die Oldtimers zu besichtigen.

Am frühen Vormittag präsentierten sich alte Bulldogs den staunenden Blicken der Oldtimer-Fans. Nacheinander waren Zugmaschinen, Dieselrösser, Hanomag, Kramer, Eicher, Fendt, Allgeier, Lanz, Zetor und John Deeres in Reih und Glied aufgestellt. Besonders interessant waren die Traktoren mit ihrem hohen Schlot und ein Dreirädriger mit einem engen abgeschrägten Vorderreifenstand. Jede Menge historische Autos mit Bierfassl auf dem Dachgepäckträger, Fuchsfell auf dem Rücksitz und alten Skiern am Heck waren bei der Autoschau vertreten sowie Luxuslimousine, allerlei Motorräder mit und ohne Beiwagen, Bullis, Unimogs und sonstige Zwei- und Vierräder. Sogar ein altes Löschfahrzeug der Kirchaitnacher Feuerwehr und ein 13-Tonner Henschel-Laster aus Viechtach-Schlatzendorf befand sich unter den Oldies. Für Oldtimer-Bastler boten Fieranten neue Schraubschlüssel-Sätze, alte Ersatzteile und sonstiges Werkzeug an. Die kleinen Besucher könnten sich in einer riesengroßen Hüpfburg austoben und für das leibliche Wohl gab es reichlich Auswahl im Festzelt.

Der Vize-Vorsitzende der Oldtimerfreunde Kollnburg Sepp Wolf rief dann um 14 Uhr alle Teilnehmer zur großen Dorfrundfahrt auf. Zum Abschluss des großen Fahrzeugkorsos gaben etwa 400 Vehikel ein Stelldichein, bis schließlich noch die Kür der drei stärksten Vereine an. Bürgermeisterin Josefa Schmid und Sepp Wolf überreichten den ersten Siegern, den Oldtimerfreunden aus Rubendorf, einen schönen Glastraktor mit einem prall gefüllten Schmankerl-Korb. Den zweiten Platz belegten die Oldtimerfreunde aus Elisabethzell gefolgt von Maierhof. Die Gruppe aus Brnirov/Tschechien erhielt für die weiteste Anreise einen Sonderpreis. Sepp Wolf danke allen vielen Helfern, Vereinen und Festgästen für die überwältigende Teilnahme. Bürgermeisterin Josefa Schmid war ebenfalls voll des Lobes für das gelungene Oldtimerfest und freut sich schon auf das nächste Treffen in zwei Jahren, wenn der Verein sein zehnjähriges Bestehen feiern kann.


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