27.03.2019, 10:21 Uhr

Blickfang für Gäste Frühling kehrt im Alten Rathaus ein

(Foto: pm/Lang)(Foto: pm/Lang)

Rudolf Schmid überreicht Leihgabe an die Tourist-Info – Besuch beim Ausstellungsaufbau.

VIECHTACH Pünktlich zum Frühlingsanfang ist es fertig geworden – das neue Kunstwerk von Rudolf Schmid, dem Schöpfer der Gläsernen Scheune in Rauhbühl. „Der Frühling“, das erste Werk einer Vier-Jahreszeiten-Reihe, ist nun ins Foyer des Alten Rathauses eingezogen. Dort soll es nicht nur ein Blickfang für die Gäste sein, sondern auch auf die Gläserne Scheune hinweisen, wo bald „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ ausgestellt werden und auch sonst jede Menge Kunstwerke Gäste aus der ganzen Welt anlocken.

„Die Gläserne Scheune ist eines unserer wichtigsten Aushängeschilder vor Ort“, erklärte Tourist-Info-Leiterin Monika Häuslmeier und freute sich, dass dieser „Brückenschlag“ so schnell Realität wurde. Als eine „Bereicherung für die Tourist-Info“ bezeichnete Bürgermeister Franz Wittmann das farbenfrohe Hinterglasgemälde, das direkt neben dem Empfang sofort ins Auge fällt.

Außerdem, so Wittmann, lade das Kunstwerk die Besucher ein, die neue Ausstellung im ersten Stock zu besichtigen. Am Freitag, 29. März, findet um 19 Uhr die Vernissage statt, weshalb aktuell die Aufbauarbeiten auf Hochtouren laufen.

Anlässlich des 80. Geburtstages von Rudolf Schmid, den er im vergangenen Jahr feierte, werden dort unter dem Titel „Malerei & Glaskunst“ viele Werke von Schmid selbst ausgestellt. Daneben sind auch Objekte der Glaskünstler Iris Haschek aus Regen und Christian Schmidt (alias ChriSch) aus Rabenstein zu sehen. Da ein Freund von Rudolf Schmid langjähriger Sammler des Landshuter Malers Bernhard Kühlewein ist, ist es gelungen, viele dieser farbenprächtigen Gemälde nach Viechtach zu bringen und hier dem Publikum zu präsentieren. Bernhard Kühlewein gilt als Meister der expressionistischen Gegenwartsmalerei, die bei der Ausstellung im Kontrast zu den filigranen Glaskunstobjekten besonders gut zur Geltung kommt.

Rudolf Schmid war sehr angetan von der Anordnung der Werke und der gewissenhaften Arbeitsweise der beiden Damen, die für den Aufbau verantwortlich sind. Beate Götthans-Gierl und Gunda Wifling haben jahrelang Erfahrung darin, wie sie welches Objekt am besten in Szene setzen. Bis Freitag wird dann alles perfekt vorbereitet sein. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr, die Laudatio hält Anna Unterholzner. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von der Folkrock-Band „Missing-O-Love“, bei der Künstler ChriSch selbst mitwirkt. Die Ausstellung ist dann im Anschluss bis zum 2. Juni zu sehen.


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