05.07.2018, 17:00 Uhr

Auszeichnung für Teisnacher Wirtschaft Der Brauereigasthof Ettl gehört zu den 100 Besten Heimatwirtschaften in Bayern

Unser Bild zeigt (v.li:) Landrätin Rita Röhrl, Teisnachs Bügermeister Daniel Graßl, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, das Wirtsehepaar Jürgen und Geuzelena Lahner, Angelika Inselkammer (Präsidentin DEHOGA) und Staatsminister Albert Füracker. (Foto: Astrid Schmidhuber)Unser Bild zeigt (v.li:) Landrätin Rita Röhrl, Teisnachs Bügermeister Daniel Graßl, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, das Wirtsehepaar Jürgen und Geuzelena Lahner, Angelika Inselkammer (Präsidentin DEHOGA) und Staatsminister Albert Füracker. (Foto: Astrid Schmidhuber)

„Unsere typisch bayerischen Wirtshäuser und Gaststätten sind ein lebendiges Symbol bayerischer Lebensart“, sagte Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Zusammen mit dem Finanz- und Heimatminister Albert Füracker zeichnete er am Mittwoch, 4. Juli, die 100 Besten Heimatwirtschaften Bayerns aus.

MÜNCHEN/TEISNACH „Heimatwirtschaften prägen mit ihrer Geschichte, Tradition und sozialen Bedeutung den ländlichen Raum in Bayern“, so Dr. Söder weiter. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der bayerischen Identität und Attraktivität. Sie sind zentraler Bestandteil unseres Heimatgefühls und tragen in besonderer Weise zum Erhalt der Dorfgemeinschaft und der Weitergabe von Brauchtum und Tradition bei“, betonte der Ministerpräsident beim Festakt „100 Beste Heimatwirtschaften“ in München Heimatwirtschaften seien „als Stützen der Heimat Institutionen bayerischer Lebensart, Motor der regionalen Wirtschaft, Begegnungsstätte für Jung und Alt und Plattform für aktives Gemeinwesen“, ergänzte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat hatte gemeinsam mit dem DEHOGA Bayern e.V. im Rahmen eines Wettbewerbs innovative „Heimatwirtschaften“ gesucht. Bewerben konnten sich alle Heimatwirtschaften mit regelmäßigen Öffnungszeiten einer bayerischen Gemeinde im ländlichen Raum. Mehrere Hundert Gaststätten aus ganz Bayern beteiligten sich an dem Wettbewerb. „Ein großartiger Erfolg“, hob Söder hervor. „Ein sichtbares Zeichen einer lebendigen bayerischen Wirtshauskultur“, betonte Füracker. Über die Prämierung der Wettbewerbsteilnehmer entschied eine Jury, die sich aus dem Heimatminister, Angela Inselkammer, der Präsidentin des DEHOGA Bayern e. V., und der Vorsitzenden des Fachbereichs Gastronomie des DEHOGA Bayern e.V., Monika Poschenrieder, zusammensetzte.

Unter den Preisträgern war mit dem Brauereigasthof Ettl auch ein Betrieb aus dem Landkreis Regen. Die Teisnacher Vertreter erhielten eine Urkunde, ein Gütezeichen und durften sich über 1000 Euro Preisgeld freuen. Außerdem werden alle Preisträger auf der Homepage des Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat (www.heimat.bayern/heimatwirtschaften) sowie des DEHOGA Bayern e.V. (www.dehoga-bayern.de) veröffentlicht.

Die Glückwünsche des Landkreises Regen überbrachte Landrätin Rita Röhrl. Sie freute sich, dass ein Betrieb aus dem Arberland unter den Preisträgern ist. „Ich freue mich, dass eine Auszeichnung zu uns in den Landkreis Regen kommt“, sagte Röhrl und gratulierte den Geehrten. Zu den Gratulanten vor Ort gehörte auch der Teisnacher Bürgermeister Daniel Graßl.


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