24.04.2018, 14:37 Uhr

„Zwiesel ohne Maibaum, geht gar nicht“ Bürgermeister Steininger setzt auf die Hilfe der Zwieseler

(Foto: Steininger)(Foto: Steininger)

Zwiesel ohne Maibaum, das geht gar nicht, findet Bürgermeister Franz Xaver Steininger und hat daher dafür Sorge getragen, dass am 1. Mai, doch noch eine der wichtigsten und schönsten Traditionsveranstaltungen Zwiesels stattfinden kann. Um 15.30 Uhr stellt der Bauhof den Baum auf, der Stadtplatz ist an diesem Tag für den Verkehr gesperrt.

ZWIESEL Es gibt nur einen Unterschied zu den Festen vergangener Jahre: Weil die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald nicht als Veranstalter (FNBW) auftreten will, die Stadtverwaltung nicht darf, sind Gastronomen und Vereine aufgefordert, das Fest in Eigenregie zu organisieren und durchzuführen.

„Ohne auf den Streit mit unserer touristischen Vermarktungsgesellschaft näher einzugehen, die Fakten sind ja hinlänglich bekannt, sage ich trotzdem: Wir lassen uns das Maibaumaufstellen nicht verbieten“, gibt sich Steininger kämpferisch und ergänzt: „Was mit der sensationellen Mainacht im vergangenen Jahr geklappt hat, sollte mit dem Termin am 1. Mai doch auch möglich sein. Ich zähle auf die Zwieseler Gastronomie, auf unsere Vereine und Verbände.“

Die Rahmenbedingungen sind bereitet. Der Bauhof wird den Baum, der derzeit gerade vorbereitet wird, am 1. Mai um 15.30 Uhr aufstellen. Der Stadtplatz ist gesperrt, teilnehmende Vereine sind über die Stadt versichert. Auch Schankgenehmigungen werden kurzfristig erteilt.

„Ich bin der Überzeugung, dass das Fest dem Anlass absolut gerecht werden wird und freue mich auf ein paar gemütliche Stunden im Kreis von Bürgerinnen und Bürgern aber auch über Gäste aus der Region und darüber hinaus.“


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