06.02.2018, 10:28 Uhr

Fetzige Faschingsgaudi Feieralarm bei der Freiwilligen Feuerwehr in Lämmersdorf


Die Freiwillige Feuerwehr war am vergangenen Samstag wieder ihrer Rolle als perfekter „Faschingsballmacher“ gerecht geworden. Sie hatte alle Erwartungen der Faschingsballbesucher bestens erfüllt mit eindeutig-zweideutigen und temperamentvollen Einlagen und dem guten Händchen mit der Partyband „De Zwiadn“. Das I-Tüpfelchen des fetzigen Faschingsballes bildeten die vielen Masken.

LÄMMERSDORF Der erste Vorstand Hans Dachs freute sich ganz besonders, dass fast jeder Ballbesucher maskiert kam und begrüßte unter ihnen eine Elfe alias zweite Bürgermeisterin von Zachenberg Regina Penn und den dritten Bürgermeister Andreas Tax sowie Ruhmannsfeldens ersten Bürgermeister Werner Troiber. Zahlreich gekommen waren auch die Nachbarfeuerwehren und viele Vereine, die den Segl-Saal füllten

Schnell bevölkerten Römer, Ägypterinnen, Flamingos, Nonnen, Mönche und viele andere raffinierte Masken die Tanzfläche. „Alte Mütterchen“ vergaßen dort ihr „Gebrechen“ und tanzten fleißig, bis es zur Maskenprämierung kam. Bürgermeister Werner Troiber, Ruhmannsfelden, der dritte Bürgermeister Andreas Tax und Gemeinderat Markus Oischinger, beide Zachenberg, bildeten die Jury. Der Skiclub Giggenried war als „Schifariclub“ gekommen. Der Großwildjäger hatte jede Menge seiner Tiere aus Savanne und Dschungel dabei. Dieses gelungene Ensemble wurde schließlich mit dem ersten Platz belohnt. Platz zwei belegte das Bärenpärchen des alten Werbespots von Bärenmarke und ebenfalls mit einem schönen Preis wurden auf Platz drei eine Gruppe Flamingos belohnt. Es waren sehr viele schöne Masken dabei, die auf der Tanzfläche zur Maskenprämierung ihre Runden drehten. Deshalb wurde jeder Teilnehmer, der an der Maskenprämierung dabei war, von der Jury ebenfalls mit einem Preis belohnt.

Obwohl danach wieder fleißig getanzt wurde zu den heißen Rhythmen der Band „De Zwiadn“ wartete das Publikum gespannt darauf, was sich die Lämmersdorfer Feuerwehr wieder als Einlage einfallen hat lassen. Schließlich kündigte Vorstand Hans Dachs das „Lämmersdorfer Orchester“ an, bestehend aus sechs Musikern, davon drei Superstars und drei Nachwuchsmusiker. Dirigiert wurde das Orchester von keinem geringeren als dem Vorstand Hans Dachs. Bei der Vorstellung der einzelnen Musiker ließ zur Erheiterung des Publikums jeder die Hose nach unten rutschen. Das Wesentliche war durch das Klavier dezent verdeckt. Die Darbietungen des Orchesters kamen so gut an, dass es um eine vom Publikum lautstark geforderte Zugabe nicht herumkam. Gekonnt zogen die „Musiker“ ihre Hosen wieder in die richtige Position, bevor sie die Bühne mit ihren „Klavieren“ unter rhythmischem Klatschen des Publikums verließen. Aber das war längst nicht alles was die Lämmersdorfer Feuerwehr aufs Parkett brachte. Mit der „Reha-Sportgruppe“ der Freiwilligen Feuerwehr Lämmersdorf, die Ingrid Weiß für ihren Auftritt vorbereitet hatte, setzten sie noch eins drauf. Vorstand Hans Dachs kündigte die tolle Truppe von Mädels und Jungs an, die in Bademänteln in den Tanzsaal marschierte. Ganz cool warfen sie ihre Bademäntel in die Ecke und standen in sportlicher Bekleidung auf der Tanzfläche. Unbekümmert legten sie los mit ihren Sportübungen mit teilweise leicht laszivem Touch, was das Publikum zu Lachsalven anregte, natürlich auch, weil da der Fantasie des Einzelnen keine Grenzen gesetzt waren. Selbst beim Abgang bildete die Truppe bemerkenswert akrobatische Darbietungen, die von den Zuschauern mit viel Beifall belohnt wurden. Zu diesen Einlagen kamen sogar die stillen Genießer aus der Bar der Feuerwehr unter die Zuschauer.

Danach lockte die Band „De Zwiadn“ zunächst mit dem „Tanz im Sitzen“ fast alle Ballbesucher auf die Tanzfläche, wo man sich nach dem Kommando der Musiker bewegte, dass die Stimmung so richtig ins Brodeln kam. Danach waren die Tanzfreudigen wieder an der Reihe, die den Faschingsball bis zum letzten Takt der fetzigen Band „De Zwiadn“ genossen.


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