06.12.2017, 20:09 Uhr

Bunter Musikmix Konzerte am laufendem Band im Alten Spital in Viechtach

Die Sängerin Franziska Eberl aus Regensburg tritt mit ihrem Trio am Freitag auf. (Foto: Michael Uebler)Die Sängerin Franziska Eberl aus Regensburg tritt mit ihrem Trio am Freitag auf. (Foto: Michael Uebler)

Diese Woche begannen die Live-Auftritte in der Kapelle des Alten Spitals.

VIECHTACH Am Donnerstag wird die Kapelle des Spitals wieder zum Jazz-Club – Jazzy Basement aus Furth im Wald haben Ihr Debut im alten Gemäuer und Jazz-Standards, Blues, Pop und Bossa im Repertoire. 5 Musiker die eine gemeinsame Leidenschaft auf der Bühne ausleben: Diana Kerscher mit Gesang und Percussion, Peter Luppert am Schlagzeug, dazu noch John Brunner an der E-Gitarre, Erwin Hierstetter mit Gitarre und Franz Begerl an Piano, Akkordeon und Gesang.

Das Freitagskonzert mit Mademoiselle Manouche aus Regensburg muss leider abgesagt werden und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt – dafür konnte die Sängerin Franziska Eberl mit ihrem Trio kurzfristig gebucht werden. Bossa, Salsa und Jazz geben die drei Regensburger zum Besten - mit viel Gefühl und hinreißender Stimme, die Eberl auch in der 5-köpfigen Samba und Salsa Gruppierung Hostas Nabacmas zum Einsatz bringt. Der Abend gibt einen kleine Vorgeschmack auf ein Konzert mit dieser Formation im nächsten Jahr.

Jesse Bardwell & the free Union aus den USA präsentieren am Samstag Americana Roots mit Gitarre, Mandoline und Kontrabass. Der weibliche Anteil des dreistimmigen Gesangs kommt von der aus San Francisco stammenden Elliot Peck, sie singt unter anderem auch mit Phil Lesh von The Gratetful Dead in dessen Band. Das Trio ist zum wiederholtem Male auf Europatournee mit Ihrer Mischung aus Americana, Roots und Folk-Musik - viele eigene Songs und einige Hommagen an vergangene Größen des Great American Songbooks.

Das Sonntagskonzert bestreitet diese Woche der aus Lyon stammende Clément Sbaffe, zusammen mit Dean nennt sich das Duo Fun Fun Funeral. Ihre Musikrichtung könnte man als Freak Folk Weird Pop bezeichnen. Mit elektronischen Drums, Synthesizern, Gitarre und dem obertonigen Gesang von Clément entsteht ein ergreifendes und ausgefallenes Musikerlebnis, das nicht in bekannte Schubladen zu passen scheint und dennoch fremd vertraut wirkt.

Alle Konzerte außer am Mittwoch finden bei freiem Eintritt statt – um Spenden für die Künstler wird gebeten.


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