18.09.2019, 13:24 Uhr

Nach Sanierung Einweihung der renovierten Kirche in Leonberg

(Foto: Christa Latta)(Foto: Christa Latta)

Die abgeschlossene Sanierung der Zeilarner Filialkirche St. Sebastian in Leonberg wird am Sonntag gefeiert

LEONBERG/ZEILARN 430 Jahre ist die Zeilarner Filialkirche St. Sebastian in Leonberg schon alt. Nach fast einjähriger Renovierungszeit des Dachtragwerks und der Fassade erstrahlt das Kirchlein jetzt in neuem Glanz.

Im September 2018 wurde mit der aufwändigen Sanierung unter Auflagen des Denkmalschutzes begonnen, rund 450.000 Euro hat sie verschlungen. Zwei Drittel der Kosten übernimmt das Bischöfliche Ordinariat Passau. Ein Drittel muss die Pfarrei Zeilarn selbst tragen – zum Glück mit Unterstützung von Gemeinde, Vereinen und privaten Spenden.

Um den Abschluss der gelungenen Renovierung gebührend zu feiern, findet am Sonntag, 22. September, die festliche Einweihung statt.

Um 10 Uhr beginnt der feierliche Gottesdienst mit Pfarrer Joseph Oliparambil in der Leonberger Kirche. Anschließend wird, organisiert von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, beim benachbarten Anwesen Hacker die erfolgreiche Renovierung gefeiert. Dazu ist die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen.

So schreibt Hermann J. Lindner auf der Internetseite der Gemeinde Zeilarn über die Kirche in Leonberg: „Diese 4,6 km von Zeilarn entfernte Kirche ist dem hl. Sebastian geweiht. An dieser Stelle wurde dieses schöne Kirchlein im Jahr 1586 mit den Steinen der 1585 abgetragenen alten Schlosskapelle aufgebaut. Die ursprüngliche Schlosskapelle wurde vor 1150 mit der Burg „Leumperge“, die die Edlen von Tann-Schildthurn-Leonberg erbauten, am Steilhang oberhalb des Inntales und gegenüber der einmündenden Alz, erstellt. (...) Das Geschlecht der Grafen starb aus, die Burg zerfiel und stürzte den Steilhang zum Inn hinab und die Schlosskapelle wurde 1585 abgetragen. Im Jahr darauf dort aufgebaut, wo sie heute steht, in der Nähe der sogenannten „Dachlwand“.“


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