19.07.2019, 11:41 Uhr

Festspiele Europäische Wochen Der europäische Traum - Lesung und Gespräch mit Aleida Assmann

Aleida Assmann. (Foto: Corinna Assmann)Aleida Assmann. (Foto: Corinna Assmann)

Festspiele Europäische Wochen Passau in Burghausen- Samstag, 27. Juli im Ankersaal Burghausen

BURGHAUSEN. „Aleida und Jan Assmann sind das einflussreichste Intellektuellenpaar unserer Zeit“, urteilte die ZEIT, als die beiden im Oktober 2018 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen bekommen hatten. Bei den Europäischen Wochen Passau bilden sie eine Klammer: Jan Assmann hielt die Festrede zur Eröffnung, Aleida Assmann kommt am Samstag, 27. Juli, zum Abschlusswochenende der Festspiele nach Burghausen: Im Ankersaal wird sie ab 19.30 Uhr aus ihrem Buch „Der europäische Traum“ lesen. Darin beschreibt die Kulturwissenschaftlerin, worin die Einzigartigkeit des vereinten Europas besteht, und worauf es ankommt, wenn der europäische Traum eine Zukunft haben soll. Anschließend steht sie auch gern Fragen zur Verfügung.

Aleida Assmann war von 1993 bis zur Emeritierung 2014 als Professorin für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaften an der Universität Konstanz. Sie veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur englischen Literatur, zur Geschichte des Lesens und zum kulturellen Gedächtnis. Sie erhob ihre Stimme immer wieder auch in politischen Diskursen zum Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

Vor Beginn der Veranstaltung ab 18.30 Uhr gibt es die Gelegenheit für alle, die am Thema Europa interessiert sind, sich bei einem Empfang mit Bewirtung im Foyer des Ankersaals zu Gesprächen zu treffen. Hier werden auch Mitglieder des Fördervereins der Festspiele Europäische Wochen e.V. anwesend sein, die sich freuen, mit Burghauser Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch zu kommen.

Karten gibt es in Burghausen im Bürgerhaus Tel.08677 97400 und in der Burghauser Touristik, Tel. 08677 887 140 oder unter der Homepage der Europäischen Wochen Passau www.ew-passau.de

Aleida Assmann

Anglistin, Ägyptologin, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin; geb. 1947 in Bethel bei Bielefeld, 1966–72 Studium der Anglistik und Ägyptologie in Heidelberg und Tübingen, 1993–2014 Professorin für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz, zahlreiche Gastprofessuren im In- und Ausland. Forschungsschwerpunkt: kulturwissenschaftliche Gedächtnisforschung. Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018 zusammen mit Jan Assmann. Zuletzt erschienen: Formen des Vergessens (2016), Menschenrechte und Menschenpflichten. Schlüsselbegriffe für eine humane Gesellschaft (2018), Der europäische Traum. Vier Lehren aus der Geschichte (2018).


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