30.04.2019, 09:32 Uhr

Im Ankersaal Hommage an J. Vilsmaier

fergregory/123RF (Foto: fergregory/123RF)fergregory/123RF (Foto: fergregory/123RF)

„Herbstmilch“ und „Bavaria - Traumreise durch Bayern“ werden gezeigt

BURGHAUSEN Im Januar wurde der Filmregisseur Joseph Vilsmaier 80 Jahre alt. Dem Kinoregisseur, der in der Branche auch als Erneuerer des Heimatfilms gilt, sind zwei Abende im Ankersaal gewidmet:

In dem mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichneten „Herbstmilch“ entführt Vilsmaier am Freitag, 3. Mai, um 20 Uhr, die Zuschauer ins Jahr 1939: Die junge Anna lernt den Bauern Albert kennen und lieben. Gegen den Willen von Alberts Mutter wird geheiratet. Doch Flitterwochen folgen nicht: Als Albert bei Kriegsausbruch an die Front muss, erfährt Anna die ganze Härte des bäuerlichen Alltags. Mit enormer Kraft beißt sie sich durch … „Herbstmilch“ ist eine in Niederbayern gebräuchliche Bezeichnung der mageren Sauermilch, so mager, dass sie nicht verkauft werden kann, sondern gerade zur Ernährung der Ärmsten ausreicht. Entbehrungsreich war auch das Leben der 1919 in Niederbayern geborenen Bäuerin Anna Wimschneider, deren Lebenserinnerungen 1985 als autobiographischer Roman veröffentlicht wurden. Regisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier („Stalingrad“, „Marlene“) knüpft mit seinem Drama an den Publikumserfolg der literarischen Vorlage an.

„Bavaria – Traumreise durch Bayern“ zeigt zahlreiche Luftaufnahmen und Sehenswürdigkeiten Bayerns. Zusammen mit dem Piloten Hans Ostler überflog Vilsmaier seine Heimat, im Gepäck hatten die zwei eine 500.000 Euro teure Cineflex-Kamera aus den USA. In der Dokumentation versucht Joseph Vilsmaier, die Schönheit seiner bayerischen Heimat einzufangen. Es sind sowohl die Sehenswürdigkeiten der Städte, als auch Bilder aus ländlichen Gegenden oder den Alpen zu sehen. Neben Porträts von Leuten und Brauchtum, wird auch ein Blick hinter die Kulissen bayerischer Unternehmen geworfen. Unterlegt sind die Bilder mit Musik der weit über Bayern hinaus bekannten Band, „Haindling“… Der Film läuft am Samstag, 4. Mai, um 20 Uhr im Ankersaal.

Karten an der Abendkasse.


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