26.04.2019, 09:52 Uhr

Zu Ehren von Hannelore Elsner Kirschblüten & Dämonen im Ankersaal

(Foto: Veranstalter)(Foto: Veranstalter)

Zum Gedenken an die verstorbene Hannelore Elsner, die in Burghausen geboren wurde, wird im Ankersaal am Sonntag, 5. Mai, in einer Matinee ihr aktueller Film „Kirschblüten & Dämonen“ gespielt. Der Eintritt ist frei.

BURGHAUSEN. Mit dem Tod von Hannelore Elsner hat die Stadt Burghausen ein sehr beliebtes und bekanntes „Kind“ der Salzachstadt verloren. Zu Ehren der gebürtigen Burghauserin kommt am Sonntag, 5. Mai, um 10.30 Uhr in einer Matinee ihr aktueller Film „Kirschblüten & Dämonen“ im Ankersaal auf die Leinwand. Der Eintritt ist frei. Die mit vielen Filmpreisen prämierte Elsner zeigte sich bei einem Besuch in der Heimatstadt begeistert von dem alten Kinosaal, als sie ihn mit Bürgermeister Hans Steindl gezeigt wurde. „Sie hat die Bindung zu Burghausen nie verloren, freute sich hier über persönliche Kontakte und war sehr interessiert am damaligen Anker-Filmtheater“, erinnert sich das Stadtoberhaupt. Ihr zu Ehren wird er vor der Filmvorführung ein Nachruf für Hannelore Elsner sprechen. Der ursprünglich geplante Film Nanga Parbat entfällt.

Zum Inhalt „Kirschblüten & Dämonen“ von Doris Dörrie: Zehn Jahre nach dem Tod von Rudi (Elmar Wepper) und Trudi (Hannelore Elsner) steht ihr jüngster Sohn Karl (Golo Euler) vor den Trümmern seines Lebens: Er trinkt, hat seinen Job verloren und lebt getrennt von Frau und Kind. Seine schwarzen Dämonen lassen sich bloß mit Alkohol besänftigen. Karl weiß nicht mehr, wer er ist. Wie eine Halluzination taucht plötzlich Yu (Aya Irizuki) auf, unfassbar und geheimnisumwoben. Yu erscheint wie eine Andeutung aus einer vergangenen Welt und hebt das Leben von Karl aus den Angeln. Nur widerwillig begleitet Karl sie in sein leer stehendes Elternhaus, allzu lebendig sind die Erinnerungen an die Eltern und die eigene, schwierige Kindheit. Warum lassen die toten Eltern Karl nicht frei? Welche Dämonen verfolgen Karl? Mit Dämonen und Gespenstern hat Yu Erfahrung, was an ihrer japanischen Herkunft liegt. Dort sind sie ganz real und mächtig, und man lernt schon als Kind, wie man mit ihnen umzugehen hat: Man lädt sie ein auf eine Tasse Tee ...


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