05.03.2019, 09:47 Uhr

Seit 19 Jahren Töginger Boogie-Woogie Nacht

Der Münchner Pianist Martin Schmitt sitzt seit über 30 Jahren auf der Bühne. (Foto: Veranstalter)Der Münchner Pianist Martin Schmitt sitzt seit über 30 Jahren auf der Bühne. (Foto: Veranstalter)

Mit „Boogiekathi“ Katharina Alber, Tommy Weiss, Martin Schmitt, Christian Gumbiller und Peter Heger

TÖGING 19 ist zwar keine Schnapszahl, trotzdem darf ruhig auf die 19. Ausgabe der Töginger Boogie-Woogie Nacht angestoßen werden. Seit 19 Jahren hat dieses Festival nichts von seiner Attraktivität und Faszination verloren. Ganz im Gegenteil – die Fangemeinde ist in den vergangenen Jahren sogar noch deutlich größer geworden. Seit 19 Jahren werden die namhaftesten Boogie- und Bluespianisten von Festivalleiter Christian Gumbiller und Peter Heger nach Töging eingeladen.Auch die 19. Boogie-Woogie Nacht am Freitag, 29. März, 20 Uhr in der Kantine, bedeutet: Konzertgenuss auf höchster Ebene, virtuose Musiker, tolle Musik und eine überschäumende Stimmung im Saal, die ihresgleichen sucht.

Martin Schmitt trat vorwiegend als Interpret mit Titeln von Ray Charles, Billy Joel oder Randy Newman auf. Komik ist ein Bestandteil seines Programms. Er war zudem als künstlerischer Leiter von Piano-Festivals tätig und ist unter anderem Preisträger des Tassilo-Preises der Süddeutschen Zeitung. Er komponierte zwei Titel für den ARD-Thriller „Im Visier des Bösen“ mit Klaus-Maria Brandauer. Seine Show wurde vom Bayerischen Fernsehen, SWR, 3sat, BR-alpha und NDR Fernsehen gesendet. Im April 2016 feierte er sein 30. Bühnenjubiläum mit der Spider Murphy Gang, Claudia Koreck, Bodo Wartke und Joja Wendt. Im Dezember 2017 gewann er den Comedy-Preis „Böblinger Mechthild“. Der gebürtige Münchner ist ein absolutes Ausnahmetalent in der Szene und beherrscht viele Musikrichtungen.

Katharina Alber, auch „Boogiekathi“ genannt, war bereits als kleines Kind davon wie ihr Großvater Artur Rogger Klavier spielte. Seines Zeichens eine feste Größe im Tiroler Jazz, lehrte er sie in jungen Jahren das Klavierspielen. Später mit bereits erlangter Erfahrung im Klavierspiel brachte dann ein eher zufälliges Aufeinandertreffen mit dem Tiroler Star Boogie-Woogie Pianisten Robert Roth die endgültige Entscheidung, ab sofort das eigene Klavierspiel diesem Stil zu widmen. Boogie-Woogie ist Musik, die Menschen aus aller Welt zusammenbringt und zum Singen und Tanzen bewegt. Boogie-Woogie hat Emotion, reißt die Zuhörer mit und bringt Schwung in den Alltag. Für die „Boogiekathi“ ist es das Größte, am Klavier zu sitzen und dabei zuzusehen, wie das Publikum voller Begeisterung klatscht und mit dem Fuß zur Musik wippt.

Unerschöpflicher Ideenreichtum, swingende Improvisationsfreude, irrer Groove und eine erfrischend unkonventionelle Spieltechnik – das ist Tommy Weiss. Er begeistert durch seine spannungsgeladenen Darbietungen von Blues, Boogie-Woogie, Jazz und Harlem Stride Piano á la Fats Waller und lässt auch wohlbekannte Standards auf erstaunliche Art völlig neu erklingen. Stilistisches Schubladendenken findet bei ihm nicht statt – nur so ist es möglich, die oftmals völlig überraschend initiierten Variationen eines musikalischen Themas so eindrucksvoll miteinander zu verknüpfen. Neben seinen Interpretationen bekannter Jazzstandards, beeindruckt er zudem ganz besonders mit seinen virtuosen Eigenkompositionen, die unverkennbar seine enorme Musikalität bestätigen.

Kartenvorverkauf beim Wochenblatt und im Rathaus Töging.


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