28.01.2019, 09:52 Uhr

So unterhaltsam kann Wissenschaft sein Die perfekte Fusion: 4. Science Slam

Einmal mehr wird deutlich gemacht, wie unterhaltsam Wissenschaft sein kann. (Foto: www.tom-bauer-foto.de)Einmal mehr wird deutlich gemacht, wie unterhaltsam Wissenschaft sein kann. (Foto: www.tom-bauer-foto.de)

Am 1. Februar heißt es in Gendorf wieder: „Auf die Plätze, Science, Slam!“

GENDORF. Er ist mittlerweile ein fixer Termin im Veranstaltungskalender in der Region: Der Gendorfer Science Slam erfreut sich seit 2016 großer Beliebtheit. Auch für die vierte Auflage rechnen die Veranstalter wieder zahlreichen Besuchern. Denn die Formel aus Wissenschaft und Unterhaltung geht auf: Auch in Südostoberbayern lässt sich damit ein bunt gemischtes Publikum aller Altersklassen begeistern.

Anteil daran haben neben der bewährten Moderation durch Philipp Schrögel das breite MINT-Themenspektrum und die abwechslungsreichen Präsentationen der teilnehmenden Slammerinnen und Slammer, aber auch das Publikum, das durch Mitwirkung bei der Siegerabstimmung und interaktive Elemente während der Show zur Stimmung im großen Saal des Betriebsrestaurants des Chemieparks GENDORF beiträgt.

Zehn Minuten haben die Wissenschafts-„Kempen“, um mit ihrem Vortrag, in dem sie eigene Forschungsergebnisse präsentieren, zu überzeugen.

Mit dabei ist diesmal Dr. Christian Duwe vom Forschungszentrum an der TU Clausthal, er forscht im Bereich Umweltverfahrenstechnik und Recycling und liefert dazu ein persönliches Fallbeispiel. Dr. Jasmin Barman-Aksözen, Laborleiterin in einem Züricher Krankenhaus, erklärt, was sich hinter Erythropoetischer Protoporphyrie (EPP) verbirgt. Die Biologin Ulrike Neumann von der Universität Hohenheim stellt die Nahrung der Zukunft vor – Mikroalgen. Bei Johannes Kretzschmar und Bastian Alt wird’s elektrisch: Kretzschmar beschäftigt sich in seiner Promotion am Lehrstuhl für Softwaretechnik und in der Arbeitsgruppe für Künstliche Intelligenz an der Uni Jena mit „Frankensteins Elektroauto“, Doktorand Alt von der TU München forscht über regenerative Energiesysteme und speziell über elektrostatische Abscheider – laut Alt ein „hochspannendes Thema“.

Chemieolympiade im Chemiepark Gendorf

Ebenfalls mit dabei: Das Gewinner-Team des 2. Junior Science Slam. Johannes Barth und Korbinian Dausel vom König-Karlmann-Gymnasium (KKG) Altötting konnten den Wettbewerb zwischen sechs Schulen des Schulclusters Altötting-Traunstein um die „Wild Card“ und den damit verbundenen Auftritt beim Gendorfer Science Slam klar für sich entscheiden und hoffen auf viel Unterstützung aus den eigenen Reihen.

Auch die „Kings of Berrys“ werden darunter sein: Die Schüler des P-Seminars Chemie des KKG bieten ihre selbstkreierten Erfrischungsgetränke beim Gendorfer Science Slam an.

Zudem heißt es wieder zurück zu den Wurzeln beim 4. Gendorfer Science Slam: Nach drei Jahren gastiert die internationale Chemieolympiade (IChO) wieder im Chemiepark GENDORF. In einem Seminar im Rahmen des Landesentscheids der Chemie-Olympiade, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, dürfen die bayernweit Besten der Schülerinnen und Schüler, die sich bereits für die nächste Stufe des Wettbewerbs auf Bundesebene qualifiziert haben, zur Vorbereitung zwei Tage lang in „professioneller“ Umgebung experimentieren. Der Science Slam wurde 2016 als Abschlussveranstaltung für die jungen Nachwuchswissenschaftler ins Leben gerufen.

Veranstaltungshighlight in der Region

Der 4. Science Slam GENDORF findet statt am Freitag, 1. Februar, im Betriebsrestaurant des Chemieparks Gendorf. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr. Der Eintritt ist frei – Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

Die Moderation übernimmt ein weiteres Mal Philipp Schrögel. Schrögel ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und moderiert regelmäßig Science Slams.


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