02.01.2019, 10:34 Uhr

Kultur satt ... Neuer Kulturkalender der Stadt Burghausen liegt ab sofort auf

Maalot Bläser Quintett (Foto: Irene Zandel)Maalot Bläser Quintett (Foto: Irene Zandel)

Pünktlich zum Jahreswechsel hat das Burghauser Kulturbüro seinen neuen Kulturkalender aufgelegt. Sämtliche Kulturhöhepunkte der Salzachstadt von Januar bis April 2019 sind in dem in ockergelb gehaltenen Heft enthalten.

BURGHAUSEN. Der Kalender enthält wieder bunt gemischte Veranstaltungen für jedes Alter und jeden Geschmack: Ausstellungen, Konzerte, Oper, Kleinkunst & Kabaret, Theater, Meisterkonzerte und Schauspiele sowie Faschingsbälle und natürlich die Veranstaltungen der 50. Internationalen Jazzwoche Burghausen, sowie die Eröffnung des neuen Ankersaals mit den „Lichtspielen“ zum Valentins Amüsement.

Los gehts im Januar mit dem letzten Konzert des Ensemble Espressivos: Sag zum Abschied leise Servus…“ am 6. Januar um 15 Uhr in der Aula des Kurf.-Max-Gymnasiums. Das Jahreskonzert der Big Band Burghausen am 13. Januar steht in diesem Jahr unter dem Motto: Big Band Burghausen goes Latin. Die Big Band entführt Sie mit lateinamerikanischen Rhythmen Samba, Salsa, und Bossa Nova an die Strände der Karibik und Kubas.

Highlights des städtischen Programms in diesem Jahr sind wieder die Meisterkonzerte, die am Donnerstag, 24. Januar, mit dem Ma’alot Quintett – einem der weltweit führenden Kammermusikensembles –¬ in die Neuauflage 2019 gehen. Preisgekrönt sind die Musiker des Orion Streichtrios mit Geigerin Soyoung Yoon, dem Bratschisten Veit Hertenstein und dem Cellisten Benjamin Gregor-Smith, die am Freitag, 15. März, konzertieren. Einer der besten Countertenore der heutigen Zeit, Valer Sabadus, und das ausgezeichnete Barockensemble L’Accademia giocosa sind die Virtuosen des Meisterkonzerts am Montag, 1. April. Alle Meisterkonzerte finden um 20 Uhr in der Aula des Kurfürst-Maximilian-Gymnasiums statt.

Weitere Höhepunkte sind die Schauspiele: „Ein Lehrstück ohne Lehre“, so hat Max Frisch sein Stück „Biedermann und die Brandstifter“ untertitelt, eine Parabel in der Tradition Brechts, allerdings ohne ideologischem Hintergrund, welche die Unterfränkische Landesbühne Schloss Maßbach am Dienstag, 29. Januar, um 20 Uhr im Stadtsaal aufführt. Auch das Schauspiel am Freitag, 22. März, um 20 Uhr, ist ein besonderer Tipp: „Die Streiche des Scapin“ von J. B. Molière gehört zu den meistgespielten Stücken des französischen Theaters und wird vom Neuen Globe Theater Potsdam auf die Stadtsaalbühne gebracht, die schon im vergangenen Jahr das Publikum mit ihrer Inszenierung von „Hamlet“ restlos überzeugt haben.

Elvis Presley ist der „King of Rock ‚n‘ Roll“, Johnny Cash ist einer der einflussreichsten US-amerikanischer Country-Sänger und Dr. Kohlpaintner alias Dr. Kingsize einer der besten Entertainer von Johnny Cash und Elvis Presley. Davon kann man sich am Samstag, 2. Februar, ab 20:00 Uhr, bei der fulminanten Show im Stadtsaal überzeugen.

Mit der Eröffnung des neuen Ankersaals (ehemals Ankerkino) am Mittwoch, 20. Februar, beginnt das Valentins Amüsement 2019. „Conny und die Sonntagsfahrer“ entführen ihr Publikum beim Valentinskonzert mit Schlagern in die 50er Jahre. Die Filmnächte der Valentins-Lichtspiele starten am Donnerstag, 21. Februar, um 20.00 Uhr im neuen Ankersaal mit einem Filmklassiker: „Der dritte Mann“ - ein atemberaubender Thriller von Alfred Hitchcock. Zur Bekanntheit des Films trug auch das von Anton Karas gespielte „Harry-Lime-Thema“ bei, das im Vorfeld des Films im Ankersaal live ab 19 Uhr von Gertrud Huber auf der Zither virtuos vorgetragen wird. Kathi Winklbauer, eine Burghauser Erfolgskünstlerin, taucht am Freitag, 22. Februar, ab 19 Uhr mit Pianobegleitung musikalisch in die Zeit vor hundert Jahren ein und nimmt die Besucher mit in die Stimmung des anschließenden Film „Mackie Messer“.

Die Produktion des Zimmertheaters Uffing mit Chiara Nassauer - „Leutnant Gustl“ von Arthur Schnitzler - steht am Freitag, 22. Februar, um 20 Uhr im Cabaret des Grauens auf dem Spielplan. Nach einem Streit beschließt ein Soldat, Selbstmord zu begehen und ist hin- und hergerissen zwischen zweifelhaften Vorstellungen über männliche Ehre, unbändiger Lebenslust und Todesangst.

Mit „Die Wunderübung“ von Daniel Glattauer fährt am Donnerstag, 4. April, das Theaterstück über eine Paartherapie im Cabaret des Grauens schwere Geschütze wie Paarübungen und Rollentausch auf. Doch ganz plötzlich wird die zunehmend gestresste Therapeutin von dem streitlustigen Paar selbst auf die Couch verfrachtet ... (mit Lisa Hanöffner und Christine Reitmeier, Regie Chiara Nassauer).

Auch die wöchentlichen Termine im Knoxoluem versprechen ein paar besondere Leckerbissen für Musikliebhaber.: schon am 7. Januar erwartet das Knoxoleum das Modern String Quartett – wie jeden Montag um 20:30 Uhr.

Die Wiedereröffnung des Stadtmuseums nach der Winterpause findet am Freitag, 15. März, um 10 Uhr mit der neuen Dauerausstellung „Kunst in Burghausen“ statt. Im April 2019 wird eine weitere neue Ausstellung im Stadtmuseum eröffnet und die Stadtgeschichte um das Thema der „Kunststadt Burghausen bereichert.

Vom 26. bis 31. März wird die Salzachstadt auch 2019 mit der Jazz Woche wieder zum Mekka internationaler Jazzgrößen – dieses Jahr bereits schon zum 50. Mal! Neben den großen Hauptkonzerten in Alt- und Neustadt gibt es auch wieder die Jazznight ind er Altstadt, den Frühschoppen und die allabendlichen Jamsessions. Mit dabei sind Künstler wie Jamie Cullum, Al di Meola oder Etienne Mbappé.

Das Kulturheft enthält bereits eine Vorschau auf die Jubiläumsausgabe der 15. Literatur Live Burghausen, die von 24. April bis 6. Mai, wieder überregionale und internationale, preisgekrönte Literaten in die Herzogstadt lockt.

Der Kulturkalender liegt in allen städtischen Einrichtung wie die Burghauser Touristik, dem Bürgerhaus, den Bäder Burghausen oder in der Stadtbibliothek kostenlos auf. Online kann der Kalender auch unter: www.burghausen.de durchgeblättert werden. Karten gibt es im Burghauser Bürgerhaus, Tel. 08677/97400, in der Burghauser Touristik, Tel. 08677/887140.


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