30.11.2018, 10:28 Uhr

Am Sonntag BR strahlt Adventssingen aus Raitenhaslach aus

Foto: smileus/123rf.com (Foto: smileus/123rf.com)Foto: smileus/123rf.com (Foto: smileus/123rf.com)

Das traditionelle, festliche Adventsingen, das vom Bayerische Fernsehen in der barocken Kirche von Raitenhaslach gedreht wurde, wird am kommenden Sonntag, 2. Dezember, um 19.15 Uhr ausgestrahlt.

BURGHAUSEN. Über ein Jahr zogen sich die Vorbereitungen für den aufwendigen Dreh, eine ganze Woche brauchten die 40 Mitarbeiter des BR, um alles für die Aufzeichnung aufzubauen. „Als Zuseher hat man überhaupt keine Vorstellung, wieviel Vorlauf so eine Sendung braucht und wie aufwendig und detailreich gearbeitet wird“, erzählt der Burghauser Pfarrer Erwin Jaindl, der von Anfang an in die Vorbereitungen involviert war. „Der BR ist mit einer sehr großen Höflichkeit auf mich zugekommen, mit dem Produktionsleiter bin ich viele Nachmittage zusammengesessen, habe ihm jede Ecke unserer wunderschönen Kirche gezeigt und bin mit ihm alles durchgegangen. Wir haben dann für die Filmaufnahmen das gesamte Pfarrbüro dem BR zur Verfügung gestellt und über eineinhalb Wochen die gesamte Anlage gesperrt.“

Dabei wäre es beinahe zur Absage des Drehs gekommen, denn die Raitenhaslacher Kirche bietet für das eigentlich für die Sendung geplante komplette Rundfunkorchester des BR etwas zu wenig Platz. Auch die dafür nötige, komplette Beheizung der Kirche auf 18 Grad wäre schwierig gewesen. Zum Glück entschied sich der BR aber, wieder zum Ursprung der Sendung zurückzukehren, und nicht das große Orchester, sondern mehrere kleinen Musikgruppen spielen zu lassen. „Für uns ist das ein großes Geschenk“, so Jaindl weiter, „wir haben so eine tolle Kirche, und jetzt können viele Zuseher an unserer Freude an diesem Konzert teilhaben.“

Damit bei der Sendung wirklich alles stimmt, wurde sehr detailverliebt gearbeitet. „Die Podeste wurden farblich ganz genau auf die Kirche abgestimmt und extra passgenau geschreinert, eine Beleuchtung in der Kirche installiert, die unvergleichlich war“, berichtet Pfarre Jaindl. „Unser Trafohäuschen lief wegen des hohen Stromverbrauchs fast beängstigend hoch auf Anschlag. Der Aufwand hat sich allerdings gelohnt, denn am Ende hat alles bestens geklappt, wir sind froh, dass auch die Burghauser den Dreh so gut mitgetragen und die Konzerte so zahlreich besucht haben. Auch der BR war glücklich, dass alles so komplikationslos lief, und hat versprochen, wiederzukommen.“ Das freut nicht nur Pfarrer Jaindl, sondern auch Burghausens Ersten Bürgermeister Hans Steindl: „Wir haben in Raitenhaslach ein richtiges Kleinod geschaffen, und die tolle Werbung, die wir durch die inzwischen sieben Filmdrehs dort bekommen, ist unbezahlbar.“


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