21.08.2018, 14:18 Uhr

Rückblick Konzertsommer aus Sicht der Stadt Burghausen

Eine traumhafte Kulisse, die in ihrer Einzigartigkeit auch weltstars immer wieder verzaubert: Die Burghauser Burg, als längste der Welt, wird zum Konzertsaal mit Sternenhimmel. (Foto: Dirk Hermes/Stadt Burghausen)Eine traumhafte Kulisse, die in ihrer Einzigartigkeit auch weltstars immer wieder verzaubert: Die Burghauser Burg, als längste der Welt, wird zum Konzertsaal mit Sternenhimmel. (Foto: Dirk Hermes/Stadt Burghausen)

Planung für Burg-Konzerte bleibt bei Zwei-Jahres-Rhythmus – Theater und ruhigere Konzerte werden von Stadt selbst organisiert – Ablauf dieses Jahr gelungen: Tickets durch städtische Unterstützung erschwinglich

BURGHAUSEN. Nach Ablauf des mit 14.500 Besuchern und hunderten Picknickern am Pulverturm und Lauschern am Wöhrsee sehr erfolgreichen Konzertsommers 2018, möchte auch die Stadt Burghausen ein Fazit ziehen. Ohne Zutun der Stadt wäre der Konzertsommer in dieser Form und mit solch hochkarätigen Künstlern nicht möglich. „Wir reden von Anfang an mit bei der Auswahl der Musiker und sind Ideengeber für Künstler, die wir gerne live auf der Burg erleben möchten“, sagt Bürgermeister Hans Steindl. Die Stadt zahle zudem für jeden Konzertbesucher eine „Platzmiete“ an die staatliche Schlösser- und Seenverwaltung. Generell habe man auch bis auf den Start mit Nena großes Wetterglück gehabt, was dann viele Spontane noch an die Abendkasse getrieben hat.

„Grundsätzlich können wir also rundum zufrieden sein mit diesem Kultursommer, den wir im Zwei-Jahres-Rhythmus mit internationalen Stars belassen wollen“, so Bürgermeister Steindl.

In den dazwischenliegenden Jahren möchte die Stadt Burghausen auf Theater und ruhigere Singer-Songwriter-Konzerte setzen. Hier könnte die Stadt Burghausen als Veranstalter auftreten. Bei den großen internationalen Konzerten werde man weiter mit einem Konzertveranstalter arbeiten, um die Logistik der Veranstalter in Anspruch zu nehmen. „Der Bauhof und die Gärtner helfen ohnehin immer dazu, wo sie können und auch bei der Öffentlichkeitsarbeit helfen wir kräftig mit.“ Dennoch müsse die Stadt Burghausen so oder so immer finanziell mithelfen, da Konzertkarten für Weltstars wie Anastacia sonst für den Besucher nicht erschwinglich wären. „Die finanziellen Zuschüsse der Stadt sind keine Selbstverständlichkeit, aber letztlich sollen diese dazu dienen, die Eintrittspreise auf einem noch bezahlbaren Niveau zu halten – dies gilt im Übrigen auch für die Jazzwoche“, so Bürgermeister Steindl.

Besonders zufrieden zeigt sich das Stadtoberhaupt mit dem Abschluss der Konzertreihe, der mit Herbert Pixner und Carmina Burana immer leiser wurde und am Samstag im Weisenblasen der Lindacher Trachtler mündete. Gerade letztere Veranstaltung sei wieder perfekt organsiert gewesen. Am nächsten Morgen habe kein Badegast gemerkt, dass am Vorabend mehr als 2.000 Besucher im Wöhrseebad den Weisen lauschten. „Das ist es auch was Burghausen so einzigartig und besonders macht: Unsere Bürger, die Ehrenamtlichen, die Vereine…“


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