28.05.2018, 12:21 Uhr

A Jazz Improvisation Ausstellung geht in die Verlängerung

Wendy Huss, Mitarbeiterin im Haus der Fotografie bzw. bei der Burghauser Touristik, sichtet für das Pressefoto die Gästezimmereinträge, die die kreativen Ausstellungsbesucher in „A JAZZ IMPROVISATION“ hinterlassen haben. Zum ersten Mal konnten sich die Ausstellungsbesucher nicht nur in einem Gästebuch, sondern in einem ganzen Raum verewigen, was sie rege genutzt haben. (Foto: Stadt Burghausen / Königseder)Wendy Huss, Mitarbeiterin im Haus der Fotografie bzw. bei der Burghauser Touristik, sichtet für das Pressefoto die Gästezimmereinträge, die die kreativen Ausstellungsbesucher in „A JAZZ IMPROVISATION“ hinterlassen haben. Zum ersten Mal konnten sich die Ausstellungsbesucher nicht nur in einem Gästebuch, sondern in einem ganzen Raum verewigen, was sie rege genutzt haben. (Foto: Stadt Burghausen / Königseder)

Die letzten Tage der JAZZ-Ausstellung im Haus der Fotografie sind angezählt: Auch Besucher haben sich einem „Gästebuch-Raum“ hingebungsvoll verewigt

BURGHAUSEN. Seit März dieses Jahres können sich die Besucher der Ausstellung „A JAZZ IMPROVISATION“ im Haus der Fotografie erstmals nicht nur in einem Gästebuch, sondern in einem ganzen „Gästeraum“ verewigen: Und das haben die bisher mehr als 2.000 Besucher auch schon fleißig getan. „Die Wände sind voll, jetzt wird an der Decke weitergeklebt“, beobachtet Ines Auerbach, Leiterin des Hauses der Fotografie am Eingang der Burghauser Burg. Die Kuratoren der Ausstellung mussten innerhalb weniger Wochen improvisieren, weil die ursprünglich geplante Ausstellung für die erste Jahreshälfte im Haus der Fotografie kurzfristig abgesagt werden musste, hat ein Team um Ines Auerbach – „wie im Jazz üblich“ – improvisiert und das sehr zum Gefallen des Publikums, wenn man den Gästeeinträgen glaubt: „Alles in allem bestätigt mich die sehr gelungene Ausstellung, in meiner Überzeugung, dass Musik einen wichtigen Beitrag zu einer besseren Welt leistet. Vielen Dank!“ und ein weiterer Beitrag: „Nichts geht über eine professionelle Improvisation. Respekt!“

In der Sonderausstellung, die nun bis 10. Juni 2018 verlängert wurde, haben die fünf Ausstellungsmacher das Unmögliche versucht und mit vorhandenem Bildmaterial aus dem Fundus des Fotoarchives die Geschichte und damit die wichtigsten Spielarten bzw. Strömungen des Jazz abzubilden. Ein Höhepunkt war im April der Vortrag von Fotograf und Musikjournalist Arne Reimer in der Ausstellung, der sehr gut besucht war. „Wir haben auch mit dieser Ausstellung wieder festgestellt, dass Jazz eine sehr interessierte Fangemeinde hat, die bereit ist für Ausstellung und Rahmenprogramm Wege auf sich zu nehmen. Wir haben uns über den Zuspruch und die gute Mundwerbung sehr gefreut“, erläutert Auerbach. Für diejenigen, die ihre Chance bislang verpasst haben, ist die Ausstellung noch bis 10. Juni geöffnet.

Im Haus der Fotografie geht es dann ab 8. Juli 2018 (Vernissage) mit dem Fotografen und Videokünstler Robert F. Hammerstiel aus Wien weiter. Die Ausstellung wird den Titel „Kinderparadies“ tragen. „Mehr wird noch nicht verraten“, sagt Ines Auerbach voller Vorfreude.


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