27.04.2018, 12:42 Uhr

Wie funktioniert ein Panorama? Internationaler Museumstag

(Foto: Museum Panorama)(Foto: Museum Panorama)

Sonderführungen im Jerusalem-Panorama Altötting

ALTÖTTING. Der Internationale Museumstag wurde 1977 begründet und wird jedes Jahr im Mai begangen, begleitet von einem jährlich wechselnden Motto. An diesem Tag öffnen weltweit die Museen für die Besucher ihre Türen zu zahlreichen Sonderveranstaltungen. Im Jahr 2017 waren zuletzt bundesweit 1.765 Museen mit knapp 5.000 Aktionen beteiligt.

Mit dem diesjährigen Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ will der Museumstag neue Wege der Vermittlung beschreiten und besonders auch Besucher für die Museen gewinnen, die bisher noch nicht zum Stammpublikum zählen.

Das Jerusalem-Panorama Kreuzigung Christi in Altötting beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Internationalen Museumstag. Seit seiner Entstehung im Jahr 1903 lädt es den Besucher ein zu einer eindrucksvollen Reise in Raum und Zeit, zurück zu den Ursprüngen des Christentums. Im Panorama taucht der Besucher ein in eine andere Welt. Er erlebt das antike Jerusalem und wird zum Augenzeugen der ergreifenden Ereignisse um die Kreuzigung Christi auf Golgota.

Mit welchen zum Teil ungewöhnlichen Mitteln die Künstler diese Welt des Panoramas geschaffen haben, wird Gabriele Koller M.A., Panoramaexpertin und Vorstandsmitglied der Stiftung Panorama Altötting, den Besuchern am Museumstag, Sonntag, 13. Mai, jeweils um 11 und um 14 Uhr in Sonderführungen erläutern.

Die Besucher werden dabei das Panorama aus einem ungewohnten Blickwinkel kennenlernen. Bei einem spannenden Gang durch die Kulissen des Panoramas wird zu entdecken sein, wie ein Panorama „funktioniert“ und worauf seine überwältigende Wirkung auf den Betrachter beruht.

Die Führungen dauern jeweils 45 Minuten und sind kostenfrei. Es gilt ein ermäßigter Eintritt für Erwachsene.

Das Museum Panorama ist von März bis Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Foto: Museum Panorama


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