26.04.2018, 13:12 Uhr

FZH spielt mit der Zukunft Spielfreude 3.0 im FZH

(Foto: Königseder/Stadt Burghausen)(Foto: Königseder/Stadt Burghausen)

Drei hochpreisige, nagelneue Gamingbrillen machen Lust auf

BURGHAUSEN. Vermutlich hat keine öffentliche Stelle im Landkreis Altötting dieses nagelneue Equipment. Burghausen nimmt auch hier eine Vorreiterrolle ein. Egal ob die Klasse 10a vom KuMax Gymnasium oder die Mitarbeiter des Freizeitheims Burghausen: Alle sind hin und weg von den Spieler-Brillen der Zukunft.

„Cool. Oh, ah…“, mehr hört man nicht von den Schülern, die die Brille tragen und sich in einer völlig anderen Welt natürlich in 3D befinden. Alle anderen sagen: „Ich will auch!“ Und die Schüler durften die neuartigen Brillen auch alle testen. Das Besondere: die hochpreisigen Brillen versetzen den, der sie trägt, in eine Art schwerelosen Zustand in einer virtuellen Welt. Man verliert völlig das Gefühl für Raum und Zeit und kann sich an die unmöglichsten Orte transferieren, ohne den Raum zu verlassen. Je nach Spiel variiert dies natürlich. Herbert Beck beispielsweise testete eine Demoversion und fand sich im Haifischkäfig wieder: „Das war total real. Der Käfig war unter Wasser, ich trug eine Sauerstoffmaske und wurde im Käfig langsam nach unten gelassen. Ich konnte mich um 180 Grad drehen und war vollends von Wasser umgeben und dann schwamm der erste Hai auf mich zu. Beeindruckend“, sagt der Sozialpädagoge. Auch sein Kollege Anton Sperl ist begeistert vom technischen Zuwachs und neuem, modernen Angebot im Freizeitheim.

Die Stadt Burghausen hat im Freizeitheim drei von diesen sog. Gamingbrillen angeschafft. Die Brillen können vor Ort ausgeliehen, aber nicht mit nach Hause genommen werden. Es stehen zwei Playstation-Spielekonsolen zur Verfügung. Pro Konsole können maximal zwei Brillen angeschlossen werden, aber so können auch zwei mit- bzw. gegeneinander spielen – je nach Spiel wiederum. Auch verschiedene Spiele für diverse Altersgruppen wurden angeschafft, um den Spielspaß 3.0 auszutesten.

„Das Tolle ist ja, dass sich in den Privathaushalten wohl kaum einer dieses Equipment in der Form anschaffen wird und bei uns kann jeder in den Genuss kommen“, sagt Beck.

Geplant ist ein Schnuppertermin mit Anmeldung für alle Interessierten am Dienstag, 15. Mai, um 17 Uhr.


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