20.03.2018, 10:12 Uhr

Im Kloster Raitenhaslach Neues Pfingstfestival „Look into the Future“


Musik, Kunst, Film und Begegnungen mit den Künstlern vom 18. bis 21. Mai - jetzt Tickets sichern

BURGHAUSEN. Es ist das erste Mal, dass das Kloster Raitenhaslach Schauplatz dieses Pfingstfestivals wird: Unter dem Motto „Transcending“ verbinden die Musikerbrüder Kreusch aus München von 18. bis 21. Mai Musik mit Kunst, Film und vor allem Dialog.

Das Pfingstfestival startet mit einem hochkarätigen Konzert in der Klosterkirche Raitenhaslach: Giora Feidman an der Klarinette und Johannes Tonio Kreusch an der Gitarre eröffnen am Freitag, 18. Mai, um 20 Uhr unter dem Titel „The Reality of Klezmer“ diese einzigartigen Kulturtage im Kloster Raitenhaslach. Im Anschluss an das Konzert gibt es ein Salongespräch mit den Musikern im Roten Salon des Klosters. Die Künstlergespräche werden allesamt moderiert von Tom R. Schulz, Musikjournalist und Pressesprecher der Hamburger Elbphilharmonie. Um 23 Uhr spielt der Schweizer Organist Bernhard Ruchti Orgelwerke von Philipp Glass bis Arvo Pärt in der Stadtpfarrkirche St. Jakob am Burghauser Stadtplatz.

Tag zwei des Pfingstfestivals, Samstag, 19. Mai, startet mit der Kunst: Bildhauerin Carolin C. Kreusch stellt im Kloster ihre Installationen unter dem Titel „Die Umständlichkeit der Umgebung“ aus. Vernissage ist um 10 Uhr. Auch danach wird ein Salongespräch mit der Künstlerin stattfinden. Zu Vernissage und Salongespräch ist der Eintritt frei.

Um 15 Uhr wird im Anker Filmtheater am Burghauser Stadtplatz der Film „Gotthard Graubner – Farb, Raum, Körper“ von Tilman Urbach gezeigt. Im Anschluss findet das Künstlergespräch mit Regisseur Urbach und Tom R. Schulz im wunderschönen 50er Jahre Kino statt. Um 19 Uhr gehört die Klosterkirche St. Georg in Raitenhaslach Klaus Doldinger (Saxophon) und Cornelius Kreusch (Klavier). Das Konzert trägt den Titel „Here and Now“. Im Nachgang: Künstlergespräch. Zwei Musikerpersönlichkeiten aus zwei verschiedenen Jazz-Generationen treffen aufeinander und feiern gemeinsam das Hier und Jetzt.

Der dritte Festivaltag, Sonntag, 20. Mai, startet im Festsaal des Klosters klassisch: Doris Orsan (Violine) stellt unter dem Titel „Ciaccona“ Violin-Werke von Johann Sebastian Bach in Kontrast mit zeitgenössischer Musik. Am Nachmittag um 16 Uhr ist wieder das Anker Filmtheater Ort des Geschehens: Der Stummfilmklassiker „Der Golem, wie er in die Welt kam“ wird live vom Komponisten und Gitarristen Claus Boesser-Ferrari begleitet. Um 19 Uhr zeigen beim Konzert „Moving Sounds – Musica Sacra“ im Festsaal des Klosters Markus Stockhausen (Trompete & Flügelhorn) und Tarra Bouman (Klarinette) ihre Virtuosität. Die Konzertnacht klingt mit dem Künstlergespräch aus.

Am Pfingstmontag, 21. Mai, wird es um 11 Uhr im Festsaal des Klosters orientalisch: Mit „East meets West“ zeigen Kemal Dinc (Langhalslaute, Baglama, Saz, Gesang) und Antonis Anissegos (Klavier) wie es sich anhört, wenn anatolische Musik auf Jazz bzw. Neue Musik trifft. Zwei musikalische Grenzgänger treffen aufeinander und verschmelzen in ihrer Musik die Grenzen von Ost und West.

Ausklingen wird das erste Burghauser Pfingstfestival „Look into the Future“ im Kloster Raitenhaslach und der Burghauser Altstadt mit „Transformation durch Klang“ – gemeinsames Tönen und Singen mit Markus Stockhausen. Eintritt frei.

Für alle Konzerte und Filmvorführungen sind Einzeltickets beim Wochenblatt, Tel. (08677) 963-119, erhältlich.

Weitere Informationen zu Tages- und Festivalpass sowie Übernachtungspackage gibt es bei der Burghauser Touristik, Tel. (08677) 887-140.


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