14.02.2018, 16:00 Uhr

„Kein Weg zurück“ HIER und JETZT sind mit ihrem Deutschpop bundesweit im Radio


Die beiden Vollblut-Musiker wollen mit ihrem Debüt-Album die Charts stürmen

LANDKREIS. Im Musikgeschäft ist Christian Gschneidner (49) als Touring-Keyboarder, ausgebildeter Toningenieur und Produzent ein „alter“ Hase mit 30 Jahren Erfahrung. Seit 2000 hat er Aufnahmen von Rock- und Popgrößen wie Peter Maffay, Robin Gibb von den BeeGees oder Andreas Bourani bearbeitet – aber nicht nur in der „großen Stadt“, sondern auch in seinem Studio im ländlichen Stubenberg bei Simbach/Inn (Landkreis Rottal-Inn).

2015 stellte er fest: „Ich will endlich wieder selbst Musik machen.“ Er setzte sich hin und begann, Songs und Texte zu schreiben. „Ich kann mich am besten auf deutsch ausdrücken, deshalb ist es für mich selbstverständlich, in deutsch zu texten.“

Mit den fertigen Songs im Computer hat er nach einem Sänger gesucht, denn: „Ich selbst bin kein Sänger.“ Auf Youtube entdeckte er Thorsten Nathan (39), der den Song zur weltweiten Werbekampagne von Engelbert Strauss performte und auch schon seit 20 Jahren Musik macht. Damit war das Duo „HIER und JETZT“ perfekt.

Ihre Musik bezeichnen sie selbst als „Roadmovie-Pop“. Vor gut einem Jahr haben sie die elf Songs für ihr Album „Kein Weg zurück“ aufgenommen, das am 23. Februar veröffentlicht wird. „Alles komplett in Eigenregie, mit eigenen Mitteln, im eigenen Studio“, erzählt Christian. „Anders hätten wir uns das so gar nicht leisten können.“ Denn, dank seines technischen Könnens ist die Produktion ausgefeilt und von höchster Qualität. Alles andere hätte sein Studio auch nicht verlassen: „Nur das Beste ist gut genug!“

Anfang Januar 2018 folgte die Single „Alles so wie es sein muss“, mit der Thorsten und Christian in den deutschen Airplay-Charts mitmischen. „Wir sind auf Platz 314 eingestiegen als eines von fünf Deutschpop-Projekten“, freut sich Christian. „Das ist für uns ein sehr großer Erfolg, wenn man sieht, dass auch ein Xavier Naidoo nicht unter den ersten Hundert rangiert.“

Allein an einem Freitag im Januar wurde ihre Single elfmal in deutschen Radios gespielt – nur nicht in Bayern. „Aber die knacken wir auch bald“, davon sind „HIER und JETZT“ überzeugt. Bei „apple music“ haben sie eine gute Store-Platzierung „ zwischen Taylor Swift und Marc Forster“.

Die Musik von „HIER und JETZT“ soll es ab Sommer auch live auf der Bühne geben. Kleinere Auftritte absolvieren Christian (Keyboard/Piano) und Thorsten (Gitarre, Gesang) alleine, größere Gigs mit einer Band. Zum Beispiel beim Oberpfalz-Festival am 28. Juli in Tännesberg, wo sie vor der „Münchner Freiheit“ und der „Spider Murphy Gang“ auf der Bühne stehen werden.

„HIER und JETZT“ wollen sich mit ihrer Musik in der Elite deutschsprachiger Popmusik etablieren. Einen unsterblichen Song abliefern, der zum Lebenssoundtrack ihrer Fans wird. Für den einen Hit könnte Christians Erfahrung als Produzent von immensem Vorteil sein: „Das verschafft mir einen objektiveren Blick von außen auf unsere Musik und darauf, ob etwas wirklich gut ist.“

Ihre Idee und Vision ist es „sehr bekannt zu werden“ – das, was sich alle Bands mit ihrer Musik erträumen. Trotzdem hat Christian bereits der Schattenseite des Berühmtseins vorgebaut, dem Überall-Erkanntwerden. Er trägt auf allen Fotos und in den Videos Sonnenbrille und Baseballcap.

„Beim ersten Shooting gegen die tief stehende Sonne konnte ich meine Augen nicht offen halten und habe die Sonnenbrille aufgesetzt“, erklärt er die Entstehung seines „Markenzeichens“. Auf den Fotos sah das recht cool aus und seither versetzen ihn Brille und Cap in den „HIER und JETZT“-Modus. Außerdem ist er „oben ohne“ abseits von Bühne und Video nicht so leicht wiederzuerkennen.

Mehr von „HIER und JETZT“ findet Ihr im Internet auf Facebook und Youtube und auf hierundjetzt-musik.de.


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