20.07.2020, 11:26 Uhr

Zum Beten und Verweilen Auf dem Kalvarienberg in Maxhütte-Haidhof stehen wieder drei Kreuze

Josef, Marion und Norbert Hiller, Ersten Bürgermeister Rudolf Seidl und Bauhofmitarbeiter Thomas Roidl mit Georg Amann bei den Neupflanzungen und den gesetzten Kreuzen. Foto: Anita Alt, Stadt Maxhütte-HaidhofJosef, Marion und Norbert Hiller, Ersten Bürgermeister Rudolf Seidl und Bauhofmitarbeiter Thomas Roidl mit Georg Amann bei den Neupflanzungen und den gesetzten Kreuzen. Foto: Anita Alt, Stadt Maxhütte-Haidhof

Manfred Henn, Ortsheimatpfleger der Stadt Maxhütte-Haidhof, wisse es selbst nur noch von Erzählungen seiner Mutter und „die hat es von ihrer Mutter“, sagte er bei der Nachfrage. Ende des 18. Jahrhunderts sollen damals drei große Holzkreuze auf dem Kalvarienberg bei Leonberg gestanden haben, die zum Beten und Verweilen einluden.

Maxhütte-Haidhof. Nun stehen wieder drei neue Holzkreuze, an der fast der gleichen Stelle. Georg Amann, langjähriger ehemaliger Stadtrat, gestaltete die drei Kreuze aus Föhrenholz mit den Aufschriften „Schöpfung Gottes bewahren“, „Wasser Quelle des Lebens“ und „Natur, für die wir Verantwortung tragen“.

Bürgermeister Rudolf Seidl dankte Amann für sein Engagement und freute sich, dass der Jagdpächter der Gemeindejagd Leonberg Norbert Hiller und seine Frau Marion sowie sein Bruder Josef Hiller noch 24 Obstbäume wie den Roten Herbstapfel für die Fläche davor spendeten. „Die Früchte der Bäume sind im Herbst nicht nur für das Niederwild eine gelungene Abwechslung am Speiseplan, sondern auch für die Fußgänger, die vorbei kommen werden“, so das Stadtoberhaupt und dankte der Familie Hiller für die großzügige Spende.

Dank und Anerkennung ging auch an den städtischen Bauhof, der mit Thomas Roidl vom Gärtnertrupp vertreten war. „Die Arbeiter haben mit der Steinformation, den Kreuzen und der Pflanzung der Bäume ein wunderbares Gesamtkonzept für das Auge geschaffen“, so Bürgermeister Rudolf Seidl.

Auf Anregung von Georg Amann wird bei den Kreuzen eine Bank zum Verweilen aufgestellt. Bürgermeister Rudolf Seidl sicherte die schnelle Umsetzung zu. Pfarrer Hans-Peter Greimel möchte im Frühjahr nächsten Jahres den kirchlichen Segen spenden, da es zu Corona-Zeiten mit Schwierigkeiten verbunden ist. Die Früchte der Bäume stehen für Mensch und Tier zum Verzehr kostenlos zur Verfügung.


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