22.01.2019, 13:54 Uhr

„Frohbotschaft des Christentums“ Bischof Rudolf empfängt Vilsecker Krippenfreunde

Heinrich Ruppert (3. Bürgermeister Vilseck, 2. Vorstand Krippenfreunde Vilseck und Umgebung), Wolfgang Albersdörfer (Vorstand Krippenfreunde Vilseck und Umgebung), Bischof Rudolf Voderholzer, Landrat Richard Reisinger. (Foto: Jakob Schötz)Heinrich Ruppert (3. Bürgermeister Vilseck, 2. Vorstand Krippenfreunde Vilseck und Umgebung), Wolfgang Albersdörfer (Vorstand Krippenfreunde Vilseck und Umgebung), Bischof Rudolf Voderholzer, Landrat Richard Reisinger. (Foto: Jakob Schötz)

Es hat sich mittlerweile im Bistum Regensburg herumgesprochen, dass Bischof Rudolf Voderholzer ein Sammler und Befürworter von Krippen ist. Sei es die traditionelle Weihnachtskrippe oder Jahreskrippen, die Szenen aus der Heiligen Schrift gekonnt in Szene zu setzen.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Krippen tragen dazu bei, so der Bischof, die Menschen auf leichte und künstlerische Weise an die Frohbotschaft des Christentums heranzuführen. Nun hatte der Oberhirte aus Regensburg Mitglieder der Krippenfreunde Vilseck und Umgebung sowie Landrat Richard Reisinger zu sich eingeladen, um ihnen einen Einblick in seine Sammlung zu gewähren.

Dazu führte Bischof Rudolf die Delegation um den Vorsitzenden Wolfgang Albersdörfer, stellvertretenden Vorstand und dritten Bürgermeister Heinrich Ruppert sowie Landrat Richard Reisinger persönlich durch die Räume des Bischöflichen Ordinariates, in denen sich so manch ausgefallene Krippe befindet. Begeistert folgten die Besucher den Ausführungen von Bischof Rudolf, der neben traditionellen bayerischen und österreichischen Krippen auch Exponate aus Kenia, Peru, Tansania, vom Spielzeughersteller Lego, Miniaturkrippen in Nussschalen oder sogar eine aus weißer Spitze geklöppelte Krippe vorstellen konnte.

Die Krippenfreunde Vilseck und Umgebung hatten Bischof Rudolf zur Eröffnung der Krippenausstellung im vergangenen Jahr eingeladen, jedoch aus Zeitgründen eine Absage des Oberhirten erhalten. Am 3. Januar dieses Jahres stattet der Bischof den Krippenbauern schließlich einen Besuch ab und lud sie bei dieser Gelegenheit zu sich nach Regensburg ein. Für die 19 Männer und Frauen der Krippenfreunde Vilseck und Umgebung sowie Landrat Richard Reisinger nahm sich Bischof Rudolf zwei Stunden Zeit. Mehr als 30 Krippen konnten die Gäste leider nicht sichten, denn sie befinden sich zurzeit als Leihgabe in der großen Krippenausstellung im Wallfahrtsmuseum in Neukirchen beim Heiligen Blut, die noch bis zum Sonntag, 27. Januar, besichtigt werden kann.

Seit vielen Jahren stellen die Krippenfreunde Vilseck und Umgebung im Landratsamt Amberg-Sulzbach eine große Landschaftskrippe aus. Alljährlich sorgen die Mitglieder auch dafür, dass in der Advents- und Weihnachtszeit auf dem Vilsecker Marktplatz eine Freikrippe mit lebensgroßen Figuren zu sehen ist. Zudem bietet der Verein für alle Interessierten, die lernen wollen, wie man denn eine Krippe selber bauen kann, jährlich einen Krippenbaukurs an. Doch das Angebot richtet sich nicht nur an erwachsene „Krippenfans“. Mit besonderen Kursen für Acht- bis 14-Jährige soll das Interesse an der Tradition der christlichen Krippe schon bei den „Kleinen“ geweckt werden.


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